Solingen - Rathaus

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© 2009  scape Rathausplatz - Solingen 

© 2009  scape Rathausplatz - Solingen 

© 2009  atelier2 Rathausplatz - Solingen 

© 2009  scape Rathausplatz - Solingen 

© 2009  scape Rathausplatz - Solingen 

© 2009  atelier2 Rathausplatz - Solingen 

© 2009  atelier2 Rathausplatz - Solingen 

© 2009  atelier2 Rathausplatz - Solingen 

© 2009  scape Rathausplatz - Solingen 

© 2009  atelier2 Rathausplatz - Solingen 

© 2009  atelier2 Rathausplatz - Solingen 

© 2009  atelier2 Rathausplatz - Solingen 

© 2009  atelier2 Rathausplatz - Solingen 

© 2009  atelier2 | scape Rathausplatz - Solingen 

© 2007  scape Lageplan, Rathausplatz - Solingen 

© 2004  scape Rathausplatz - Solingen 

Solingen - Rathaus Gestaltung der Freianlagen des Rathaus-Neubaus an der Cronenberger Straße


Das Entree zum neuen Rathausquartier in Solingen wird von einem großzügigen Platz gebildet, dessen Gestaltung von den Bewegungsströmen der Menschen bestimmt wird. Bänder im Bodenbelag nehmen Lauflinien auf und werden nachts zu pulsierenden Lichtlinien. Als Gegenstück zu diesem offenen, durch Bewegung gekennzeichneten Ort entstehen im Inneren introvertierte, grüne Höfe. In Kiesflächen werden Pflanzbänder integriert, die durch eine Kombination aus flächigen Graspflanzungen, Geophyten und Blütenstauden ein grafisches Bild entstehen lassen. Das Zentrum des Rathausareals wird als linearer Park ausgebildet: In ein langgestrecktes, modelliertes Rasenband werden Spiel- und Aufenthaltsangebote integriert. Als grüner Boulevard wird der Park zum Bindeglied zwischen der Wohnbebauung im Norden und der Rathauserweiterung im Süden.

Die Spielbereiche werten den Rathausplatz zu einem qualitativ hochwertigen Aufenthaltsbereich mit Spielobjekten auf.

Der Entwurf zeichnet sich durch das enge Zusammenspiel von Architektur und Freiraum aus. Durch ein System von Plätzen und Promenaden wird das Gebiet mit seiner Umgebung verknüpft, es entsteht eine Sequenz aus spannenden Orten, die unterschiedlichste Nutzungen zulassen. Ein durchgängiger Bodenbelag aus hellen und dunklen Betonplatten verbindet die verschiedenen Teilräume des Gebietes. Der bestehende, prägende Baumbestand bildet das Rückrad der Planung. Die vorhandenen Bäume werden soweit möglich erhalten, wo dies nicht möglich ist wird der grüne Charakter des Gebietes durch Neupflanzungen fortgeschrieben.

Rathausplatz

Das städtische Entree zum Rathausquartier wird von einem großzügigen Platz gebildet, um den sich das Neue Rathaus, der Block C und die Bushaltestelle gruppieren. Zur Merianstraße wird der Platz durch eine Treppe gefasst, die zur Adenauerstraße hin ausläuft. Hier ist es möglich, den Platz ebenengleich zu betreten, das Rathaus wird somit barrierefrei erschlossen. Das Zentrum des Platzes wird von einer Baumgruppe mit skulpuralen Sitzelementen gebildet. An den Rändern des Platzes finden sich Bänke und die Platzbeleuchtung. Ansonsten wird der Platz von Möblierung frei gehalten und bietet so Raum für Veranstaltungen, für die Außenbestuhlung der Gastronomie und genügend Bewegungsraum für die Feuerwehr.

Grüne Welle

Das Zentrum des Rathausareals wird als linearer 'Pocketpark' ausgebildet: zwei Fußwege rahmen ein lang gestrecktes, modelliertes Rasenband, die „Grüne Welle“. Als grüner Boulevard verbindet die „Grüne Welle“ altes und neues Rathaus miteinander, gleichzeitig ist sie das Bindeglied zwischen der zukünftigen Wohnbebauung im Norden und der Rathauserweiterung im Süden. Die Rasenwelle ist auf die historische Rathausfassade ausgerichtet, in dem Turm des Blocks C findet er einen zweiten, modernen Fokuspunkt.Die Modellierung des Rasenbandes nimmt den Rhythmus der Baumreihen im Wohngebiet auf. An den Endpunkten ist die Modellierung so weit abgesenkt, dass der Rasen von der Feuerwehr überfahren werden kann. Die Baumreihen selbst werden in Form von Zierkirschen weitergeführt, die so entstehende Baumspange findet ihre Fortsetzung in den Höfen der Rathauserweiterung. In das Rasenband sind Spiel- und Aufenthaltsangebote integriert. Die Spielanlässe werden harmonisch in die Rasenwelle eingebettet, es werden verschiedene Möglichkeiten zum Bewegungsspiel angeboten.

  

Projektbeteiligte Mitarbeiter innerhalb des Büros

Projektleitung: Prof. Rainer Sachse

Mitarbeit: Birgit Bays, Ulrike Deiss, Jan Heimann, Jutta Katthage, Andreas Klahm, Inga Klindworth, Judith Koch, Patrick Soetewey, Doron Stern

Planung

scape Landschaftsarchitekten GmbH
Matthias Funk, Hiltrud M. Lintel, Prof. Rainer Sachse

Friedrichstraße 115a
40217 Düsseldorf


Projektinformationen

Projektzeitraum
2004 - 2008

Größe
2,1 ha

Bausumme
2,0 Mio. €

Auftraggeber • Bauherr
SEPA Projekt GmbH

Adresse
Rathausplatz, 1
42651 Solingen


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