Anita-Berber-Park

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© 2017  Christo Libuda, Lichtschwaermer | Henningsen Landschaftsarchitekten Vogelperspektive 

© 2017  Christo Libuda, Lichtschwaermer | Henningsen Landschaftsarchitekten Wiesen 

© 2017  Christo Libuda, Lichtschwaermer | Henningsen Landschaftsarchitekten Hundeweise 

© 2017  Christo Libuda, Lichtschwaermer | Henningsen Landschaftsarchitekten Pappelallee 

© 2017  Christo Libuda, Lichtschwaermer | Henningsen Landschaftsarchitekten Pappelallee 

© 2017  Christo Libuda, Lichtschwaermer | Henningsen Landschaftsarchitekten Sitzgruppe 

© 2017  Christo Libuda, Lichtschwaermer | Henningsen Landschaftsarchitekten Tischgruppe 

© 2017  Christo Libuda, Lichtschwaermer | Henningsen Landschaftsarchitekten Spielen 

© 2017  Christo Libuda, Lichtschwaermer | Henningsen Landschaftsarchitekten Sitzen 

© 2017  Christo Libuda, Lichtschwaermer | Henningsen Landschaftsarchitekten Wiese 

© 2017  Christo Libuda, Lichtschwaermer | Henningsen Landschaftsarchitekten Liegewiese 

© 2017  Christo Libuda, Lichtschwaermer | Henningsen Landschaftsarchitekten Platz 

Anita-Berber-Park


Neuer Park auf ehemaliger Friedhofsfläche

Auf der Fläche des ehemaligen St. Thomas Friedhofs, zwischen dem Tempelhofer Feld und der viel befahrenen Hermannstraße, ist der neue 6,5 ha große Anita-Berber-Park entstanden. Namensgeberin ist die Tänzerin Anita Berber, welche selbst dort 1928 beerdigt wurde.

Der Bauzeit ging ein intensives Bürgerbeteiligungsverfahren voran, in welchem die Angebote und die Gestaltung gemeinsam mit den Nutzern entwickelt wurden. Der neue Park, der als eine Ausgleichsmaßnahme für den Bau der Stadtautobahn A100 geplant und finanziert wurde, steigert die Naherholungsqualität im dicht besiedelten Bezirk Neukölln.


Vegetation, Wege und Ausstattung

Ein wesentliches Ziel der Neugestaltung ist die Schaffung von artenreichen Wiesen unter Berücksichtigung des wertvollen Gehölzbestandes. Die Wiesen werden durch partielle Neuansaaten und differenzierte Mahd entwickelt. Im naturnahen Park liegen kleine Aufenthalts- und Spielbereiche sowie eine Freilaufzone für Hunde. Einzelne Wege queren und erschließen die Anlage. Die neue Anbindung an die Leinestraße erfolgt durch zwei Treppen und eine Rampenanlage.


Geschichte

Die geschichtliche Dimension des Parks wurde ebenfalls bei der Neugestaltung berücksichtigt. Aus der Zeit der Friedhofsnutzung stammen die unter Denkmalschutz stehende Klinkermauer an der Hermannstraße und eine Platanenallee. Diese Zeugnisse werden durch markante Einzelbäume ergänzt. Die ebenfalls unter Denkmalschutz stehenden Leuchtfeuer aus der Zeit der Flughafennutzung des Tempelhofer Feldes erinnern insbesondere an die Zeit des kalten Krieges.


Mehr.Wert.Grün.

- Naturschutz und Erholung im Einklang
- Berücksichtigung der Nutzerwünsche durch intensive Partizipation

  

Projektbeteiligte Mitarbeiter innerhalb des Büros

Eva Zerjatke, Stefan Otten

Planung

Henningsen Landschaftsarchitekten
Jens Henningsen

Schlesische Straße 29/30
10997 Berlin


Projektinformationen

Projektzeitraum
2015 - 2017

Größe
6,5 ha

Bausumme
354.000 Euro

Auftraggeber • Bauherr
Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Adresse
Hermannstraße 80
12053 Berlin


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