Solarfeld Gänsdorf

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Preisverdächtig

Der Gäuboden

Planung

Die Baustelle - Light on Land

Das Solarfeld

Eingrünung

Ausgleichsflächen

Öffentlichkeitsarbeit

SUNNY-COMIC

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Würdigung: Deutscher Landschaftsarchitekturpreis 2013

© 2012 Helmut Wartner/Klaus Leidorf | Helmut Wartner/Klaus Leidorf

Preisverdächtig

Im Rahmen des Deutschen Landschaftarchitekturpreises 2013 wurde der Beitrag "Solarfeld Gänsdorf - ein Wahres Märchen zur Energiewende" als eines von insgesamt 3 Projekten in der Kategorie "Sonderpreis Infrastruktur und Landschaft" gewürdigt. Über 135 Arbeiten wurden eingereicht.

Juryurteil:
Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energien sind ein hochaktuelles Thema mit steigender Bedeutung in der Zukunft. Dass Standortentscheidungen aus ökologischer, ästhetischer und sozialer Sicht der planerischen Steuerung bedürfen, ist offensichtlich. Die Standortfrage muss hier aber ausgeklammert werden. Auf der Ebene des Einzelobjektes wird beim Solarfeld Gänsdorf in Niederbayern exemplarisch deutlich: Landschaftsarchitekten können den Blick der Flächeneigentümer und Investoren im Sinne einer Multifunktionalität der Anlage und Integration in das Siedlungsgefüge erweitern, den Eingriff in Natur- und Landschaftsfunktionen reduzieren, sinnvolle Ausgleichsmaßnahmen konzipieren und die Akzeptanz in Bevölkerung und Politik fördern.
Das Solarkraftwerk entstand auf ackerbaulichen Wirtschaftsflächen in Hofnähe. Das Netz von Flurwegen wird beibehalten, es gliedert die Einzelflächen und dient der Erschließung und Erholung. Feldhecken und Obstgehölze als wertvolle Biotopstrukturen reichern die Flur an, das Obst kann künftig der Verwendung zugeführt werden. Naturhaushalt und Landschaftsbild sind innerhalb der Solarflächen zusätzlich durch artenreiche Wiesen bereichert, ein öffentlicher Aussichtspunkt ist eingerichtet. Von dort kann ein kritischer aber auch durchaus positiver Blickwinkel auf das Stück „Energielandschaft“ eingenommen werden – eine Alternative zu intensivem Pflanzenanbau für Treibstoff- oder Biogasgewinnung.
Die Gesamtanlage ist entfernt von Ortslagen, hat Abstand zu Nachbarhöfen und archäologischen Kulturdenkmalen. Sie bleibt aber planerisch letztlich auf der Ebene des Einzelprojektes und der dafür verfügbaren Flächen. Dies zeigt sich zum Beispiel in der Nachzeichnung der Produktionsflächenkonturen durch abschirmende Feldhecken. Hier wäre der nächste notwendige Schritt das Hinausdenken in die gesamte Flur, in die Landschaft als multifunktionales, vernetztes System und eine gemeinsame Bestimmung sinnvoller weiterer Flächen für erneuerbare Energien durch alle Akteure.

 

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Luftbild Gänsdorf 2009

© 2009 Klaus Leidorf | Klaus Leidorf

Rotkohl

© 2009 Helmut Wartner | Helmut Wartner

Zuckerrüben

© 2009 Helmut Wartner | Helmut Wartner

Der Gäuboden

Der Gäuboden oder auch Dungau ist eine Region in Niederbayern, die sich in einer Breite von etwa 15 Kilometern südlich der Donau und des Bayerischen Walds hinzieht. Er gehört zu den größten Lössgebieten Süddeutschlands. Durch die mineralreichen, gut durchlüfteten Lössschichten konnten sich sehr fruchtbare Böden bilden, auf denen neben den klassischen Getreidearten und Kartoffeln auch Mais, Gemüse und die Zuckerrübe angebaut werden. Die flache Donau-Ebene wird aufgrund ihrer Strukturarmut auch als "Agrarsteppe" bezeichnet.

Mit den rund 20.000 gepflanzten Gehölzen und den ca. 130 ha neuen Wiesenflächen trägt das Solarfeld Gänsdorf zu einer deutlichen Steigerung der Biodiversität und Entlastung der bisher stark gespritzten und gedüngten landwirtschaftlichen Flächen bei.

 

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Bebauungsplan 2008

© 2008 Wartner & Zeitzler | Wartner & Zeitzler

Planung

Grundaufgabe der Planung war, für den Investor eine ca. 170 ha große Fläche im Bereich Niederbayern/ Oberpfalz zu finden, die möglichst zusammenhängend eine wirtschaftliche Erzeugung von Solarstrom in einer der sonnenreichsten Lagen Deutschlands ermöglicht.
Der Antragsteller hat dafür mehrere Monate lang Flächen analysiert, die außer der Flächenverfügbarkeit noch
folgende Kriterien aufweisen mussten: unmittelbare Nähe einer 110 KV-Stromleitung, möglichst wenige Grundstücksbesitzer, Akzeptanz bei Gemeinde und Bevölkerung, ein Großabnehmer von 50 MW in unmittelbarer Entfernung zur Vermeidung von Leitungsverlusten und ein möglichst flaches Gelände zur Vermeidung der großflächigen Einsehbarkeit. Letztlich war der Planungskorridor auf das Gebiet zwischen Straßkirchen und Stephansposching eingegrenzt. Obwohl der Investor ursprünglich eine Fläche von bis zu 400 ha favorisiert hätte, konnte durch langwierige Grundstücksverhandlungen letztlich der vorliegende Planungsumgriff erreicht werden. Es wurde in Abstimmung mit den Fachbehörden versucht, den Standort Straßkirchen-Stephansposching durch geeignete Eingrünungs- und Grüngliederungsmaßnahmen landschaftsverträglich in die vorhandene Agrarlandschaft einzufügen.

 

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Luftbild Bau 2009

© 2009 Klaus Leidorf | Klaus Leidorf

Wiesenansaat

© 2009 Helmut Wartner | Helmut Wartner

Baustelle 2009

© 2009 Klaus Leidorf | Klaus Leidorf

Transportfahrzeug

© 2009 Helmut Wartner | Helmut Wartner

Pflanzung

© 2010 Helmut Wartner | Helmut Wartner

Mulchung

© 2012 Helmut Wartner | Helmut Wartner

Die Baustelle - Light on Land

Die Durchführung der Baumaßnahme stand stets unter dem Motto „light on land“, was für einen behutsamen Umgang mit dem Schutzgut Boden steht. Hierzu erfolgte beispielsweise bereits vor Baubeginn eine flächige Wiesenansaat, die den Boden für den Baustellenbetrieb strapazierfähig machte. Deshalb entschied man sich auch dafür, auf mehrere km Baustraßen zu verzichten. Darüber hinaus wurde vom Investor ein Spezialgerät für den Trafotransport entwickelt, das aufgrund der breiten Bereifung kaum Schäden an der Oberfläche zurückließ.

 

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Modulreihen

© 2011 Klaus Leidorf | Klaus Leidorf

Falke

© 2012 Überwachungskamera | Q-CELLS

Das Solarfeld

Insgesamt wurden 249.478 Module auf 51.160 KRINNER-Schraubfundamenten und 3.156 Tonnen Stahl und Aluminium verbaut. Die Tierwelt nimmt die Flächen inzwischen erfolgreich an: Ein Turmfalke hält sich z. B. regelmäßig direkt an einer Überwachungskamera am Solarfeld auf und lässt sich so gut fotografieren.

 

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Luftbild Pflanz-Inseln 2010

© 2010 Klaus Leidorf | Klaus Leidorf

Eingrünung 2010

© 2010 Helmut Wartner | Helmut Wartner

Eingrünung 2010

© 2010 Helmut Wartner | Helmut Wartner

Eingrünung 2010

© 2010 Helmut Wartner | Helmut Wartner

Eingrünung 2010

© 2010 Helmut Wartner | Helmut Wartner

Eingrünung 2011

© 2011 Helmut Wartner | Helmut Wartner

Eingrünung 2011

© 2011 Helmut Wartner | Helmut Wartner

Eingrünung 2012

© 2012 Helmut Wartner | Helmut Wartner

Eingrünung

Als Eingrünung wurden überwiegend 5-reihige Hecken mit Beimischung von Bäumen 2. Wuchsklasse (Heister) gepflanzt. Entlang der Bundesstraße 8 wurden in Abstimmung mit der UNB Gehölzgruppen aus Heistern und Hochstämmen gepflanzt. Die nicht bepflanzten Flächen werden als extensives Grünland genutzt und unterhalten. Durch die ebene Lage im Gäuboden besteht keine Fernwirkung der Anlage.

 

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Waldmantel 2010

© 2010 Helmut Wartner | Helmut Wartner

Waldmantel 2011

© 2011 Helmut Wartner | Helmut Wartner

Waldmantel 2012

© 2012 Helmut Wartner | Helmut Wartner

Waldmantel mit Seigen 2012

© 2012 Helmut Wartner | Helmut Wartner

Storchenbiotop

© 2011 Helmut Wartner | Helmut Wartner

Ausgleichsflächen

Auf den Ausgleichsflächen (Flächen für Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Natur und Landschaft) wurden auf rund 5 ha extensiv genutzte Wiesenflächen mit Seigen und breitflächig ausgebildeten Uferstreifen entlang von Gräben bzw. ein naturnaher Waldmantel mit Saum und Flachwassertümpeln entwickelt.

Die Tierwelt nimmt die Flächen inzwischen erfolgreich an: Am sogenannten Storchenbiotop, das in enger Abstimmung mit dem LBV angelegt wurde, finden sich regelmäßig Bekassinen und Flussregenpfeifer ein.

 

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Monte

© 2011 Klaus Leidorf | Klaus Leidorf

Luftbild Monte 2011

© 2011 Klaus Leidorf | Klaus Leidorf

Ausblick Monte

© 2011 Helmut Wartner | Helmut Wartner

Erläuterungstafel

© 2012 Wartner/Krinner | Wartner/Krinner

Öffentlichkeitsarbeit

Durch den inzwischen angelegten und von der UNB ausdrücklich begrüßten Aussichtshügel können sich Besucher davon überzeugen, dass sich die Eingrünungsmaßnahmen und der Biotopverbund innerhalb des Solarfelds von Jahr zu Jahr positiv entwickeln.

Ziel von Betreiber, Grundstückseigentümer und Planer war stets, das Solarfeld Gänsdorf zu einem Vorzeigeobjekt zu entwickeln. Dies gelang nicht zuletzt aufgrund der bereits im Vorfeld geleisteten Öffentlichkeitsarbeit und der frühzeitigen Beteiligung von Trägern öffentlicher Belange.

 

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SUNNY-Comic

© 2011 Helmut Wartner | Helmut Wartner

SUNNY Beispielseite

© 2011 Helmut Wartner | Helmut Wartner

SUNNY-COMIC

Wartner & Zeitzler beschäftigen sich seit 10 Jahren intensiv mit der Genehmigung und Gestaltung von großflächigen Solarfeldern. Damit Planer, Bauingenieure, Investoren und alle, die sich für dieses Thema interessieren, von dieser Erfahrung profitieren können, hat das Büro einen Comic entwickelt, in dem SUNNY, das Solar-Schaf, erklärt, was bei der Errichtung von Solarfeldern wichtig ist. Der Comic fasst die Philosophie des Büros auf ungewöhnlich unterhaltsame Weise zusammen: Anspruchsvoll gestaltete Solarfelder sind ein sichtbarer Beitrag zur aktuellen, weltweiten Wende von den fossilen zu den erneuerbaren Energieträgern! Und wenn die Leser dabei verstehen, dass Solarfelder die bestehende Kulturlandschaft nicht verschandeln, sondern sogar bereichern können, haben sie von SUNNY etwas gelernt..

Wenn Sie ein Exemplar (Format 26,5 x 21 cm, 48 Seiten) erwerben möchten (je 16,00 EUR inkl. Versand), melden Sie sich gerne telefonisch oder per Mail bei uns. Der Comic ist nach Verkauf der 1. Auflage leider nur noch in englischer Sprache erhältlich!

Kontakt: +49 (0) 871 / 2 35 66 oder landshut@wartner-zeitzler.de

SUNNY, das Solarschaf / Idee & Konzept: Wartner & Zeitzler, Illustration: Thomas Weyh

 

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© 2011  Klaus Leidorf Luftbild 2011 

© 2012  Helmut Wartner Mulchung 

© 2012  Helmut Wartner Waldmantel mit Seigen 2012 

© 2009  Helmut Wartner Transportfahrzeug 

© 2012  Überwachungskamera | Q-CELLS Falke 

© 2010  Helmut Wartner Eingrünung 2010 

© 2011  Klaus Leidorf Monte 

© 2009  Klaus Leidorf Luftbild Gänsdorf 2009 

© 2010  Klaus Leidorf Luftbild Pflanz-Inseln 2010 

© 2011  Klaus Leidorf Luftbild Monte 2011 

© 2012  Helmut Wartner/Klaus Leidorf Würdigung: Deutscher Landschaftsarchitekturpreis 2013 

Solarfeld Gänsdorf Gewürdigt im Rahmen des Deutschen Landschaftsarchitekturpreises 2013


Das Solarfeld Gänsdorf in der Gemeinde Straßkirchen (Lkr. Deggendorf) umfasst eine Gesamtfläche von ca. 140 ha (1.400.000 m2). Davon sind ca. 110 ha eingezäunte Modulfläche, die in 5 großzügige Teilflächen gegliedert ist. Rund 4 ha der Fläche sind als Bürger-Solarfeld ausgewiesen.

Mit einer Leistung von 54 MWp war das Solarfeld Gänsdorf zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme im Dezember 2009 eines der größten der Welt.

Die Durchführung der Baumaßnahme stand stets unter dem Motto „light on land“, was für einen behutsamen Umgang mit dem Schutzgut Boden steht. Hierzu erfolgte beispielsweise bereits vor Baubeginn eine flächige Wiesenansaat, die den Boden strapazierfähig machte. Deshalb entschied man sich auch, auf mehrere km Baustraßen zu verzichten. Darüber hinaus wurde vom Investor ein Spezialgerät für den Trafotransport entwickelt, das aufgrund der breiten Bereifung kaum Schäden an der Oberfläche zurückließ.

Als Eingrünung wurden überwiegend 5-reihige Hecken mit Beimischung von Bäumen 2. Wuchsklasse (Heister) gepflanzt. Angrenzend an die Bundesstraße 8 wurden in Abstimmung mit der UNB Gehölzgruppen aus Heistern und Hochstämmen gepflanzt. Die nicht bepflanzten Flächen werden als extensives Grünland genutzt und unterhalten. Durch die ebene Lage im Gäuboden besteht keine Fernwirkung der Anlage.

Auf den Ausgleichsflächen (Flächen für Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Natur und Landschaft) wurden auf rund 5 ha extensiv genutzte Wiesenflächen mit Seigen und breitflächig ausgebildeten Uferstreifen entlang von Gräben bzw. ein naturnaher Waldmantel mit Saum und Flachwassertümpeln entwickelt.

Die Tierwelt nimmt die Flächen inzwischen erfolgreich an: Ein Turmfalke hält sich z. B. regelmäßig direkt an einer Überwachungskamera am Solarfeld auf und lässt sich so gut fotografieren. Am sogenannten Storchenbiotop, das in enger Abstimmung mit dem LBV angelegt wurde, finden sich regelmäßig Bekassinen und Flussregenpfeifer ein.

Durch den inzwischen angelegten und von der UNB ausdrücklich begrüßten Aussichtshügel können sich Besucher davon überzeugen, dass sich die Eingrünungsmaßnahmen des Solarfelds von Jahr zu Jahr positiv entwickeln. Schon jetzt tragen die ca 20.000 gepflanzten Gehölze und ca. 130 ha Wiesenflächen auf den ehemaligen Gäubodenäckern zu einer deutlichen Steigerung der Biodiversität und Entlastung der bisher stark gespritzten und gedüngten landwirtschaftlichen Flächen bei.

Ziel von Betreiber, Grundstückseigentümer und Planer war stets, das Solarfeld Gänsdorf zu einem Vorzeigeobjekt zu entwickeln. Dies gelang nicht zuletzt aufgrund der bereits im Vorfeld geleisteten Öffentlichkeitsarbeit sowie der frühzeitigen Beteiligung von Trägern öffentlicher Belange.

 


Deutscher Landschaftsarchitektur-Preis 2013

Würdigung Sonderpreis Infrastruktur und Landschaft
Juryurteil:
Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energien sind ein hochaktuelles Thema mit steigender Bedeutung in der Zukunft. Dass Standortentscheidungen aus ökologischer, ästhetischer und sozialer Sicht der planerischen Steuerung bedürfen, ist offensichtlich. Die Standortfrage muss hier aber ausgeklammert werden. Auf der Ebene des Einzelobjektes wird beim Solarfeld Gänsdorf in Niederbayern exemplarisch deutlich: Landschaftsarchitekten können den Blick der Flächeneigentümer und Investoren im Sinne einer Multifunktionalität der Anlage und Integration in das Siedlungsgefüge erweitern, den Eingriff in Natur- und Landschaftsfunktionen reduzieren, sinnvolle Ausgleichsmaßnahmen konzipieren und die Akzeptanz in Bevölkerung und Politik fördern.
Das Solarkraftwerk entstand auf ackerbaulichen Wirtschaftsflächen in Hofnähe. Das Netz von Flurwegen wird beibehalten, es gliedert die Einzelflächen und dient der Erschließung und Erholung. Feldhecken und Obstgehölze als wertvolle Biotopstrukturen reichern die Flur an, das Obst kann künftig der Verwendung zugeführt werden. Naturhaushalt und Landschaftsbild sind innerhalb der Solarflächen zusätzlich durch artenreiche Wiesen bereichert, ein öffentlicher Aussichtspunkt ist eingerichtet. Von dort kann ein kritischer aber auch durchaus positiver Blickwinkel auf das Stück „Energielandschaft“ eingenommen werden – eine Alternative zu intensivem Pflanzenanbau für Treibstoff- oder Biogasgewinnung.
Die Gesamtanlage ist entfernt von Ortslagen, hat Abstand zu Nachbarhöfen und archäologischen Kulturdenkmalen. Sie bleibt aber planerisch letztlich auf der Ebene des Einzelprojektes und der dafür verfügbaren Flächen. Dies zeigt sich zum Beispiel in der Nachzeichnung der Produktionsflächenkonturen durch abschirmende Feldhecken. Hier wäre der nächste notwendige Schritt das Hinausdenken in die gesamte Flur, in die Landschaft als multifunktionales, vernetztes System und eine gemeinsame Bestimmung sinnvoller weiterer Flächen für erneuerbare Energien durch alle Akteure.

 


Planungsbeteiligte Partner • Bauausführende Firmen


An der Planung Beteiligte: Krinner Architekten, Straubing (Bauleitplanung) Bauleitung: Helmut Wartner

 


Weitere Informationen im Internet

Klaus Leidorf, Luftbilddokumentation

Krinner Schraubfundamente, Solarfeld Gänsdorf

Deutscher Landschaftsarchitekturpreis 2013: Gewürdigt im Rahmen des Sonderpreises "Infrastruktur und Landschaft"

Planung

raum + zeit
Tobias Nowak

Bismarckplatz 18
84034 Landshut


Projektinformationen

Projektzeitraum
2008 - 2011

Größe
140 ha

Bausumme
Grünordnung: 750.000 EUR

Auftraggeber • Bauherr
Genehmigung:
Fa. Krinner GmbH
Straßkirchen

Umsetzung:
Fa. Q-CELLS
Bitterfeld-Wolfen

Adresse
Gänsdorf
94342 Straßkirchen


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