Wohnanlage Otto-Franke-Straße, Berlin-Adlershof Gestaltung der Freiflächen zwischen Alt- und Neubau

Innenhof © 2020 Lichtschwaermer LA.BAR

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Fahrradstellplätze © 2020 Lichtschwaermer LA.BAR

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Kletterspiel © 2020 Lichtschwaermer LA.BAR

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Wackeltiere © 2020 Lichtschwaermer LA.BAR

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Fahrradhäuschen © 2020 Lichtschwaermer LA.BAR

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Schaukel und Wackelkisten © 2020 Lichtschwaermer LA.BAR

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Sandspiel © 2020 Lichtschwaermer LA.BAR

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Pflanzdetails © 2020 Lichtschwaermer LA.BAR

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Aneignung © 2020 Lichtschwaermer LA.BAR

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Innenhof © 2020 Lichtschwaermer LA.BAR

Fahrradstellplätze © 2020 Lichtschwaermer LA.BAR

Kletterspiel © 2020 Lichtschwaermer LA.BAR

Wackeltiere © 2020 Lichtschwaermer LA.BAR

Fahrradhäuschen © 2020 Lichtschwaermer LA.BAR

Schaukel und Wackelkisten © 2020 Lichtschwaermer LA.BAR

Sandspiel © 2020 Lichtschwaermer LA.BAR

Pflanzdetails © 2020 Lichtschwaermer LA.BAR

Aneignung © 2020 Lichtschwaermer LA.BAR

Der Anlass der Planung der Wohnanlage war die Sanierung und Aufstockung von 14 Wohnbauten aus den 1930’iger Jahren in der Nipkowstraße sowie der Otto-Franke-Straße, sowie der Neubau von drei Wohnhäusern an der Otto-Franke-Straße. Die Außenanlagen wurden ausgehend vom Senatsprojekt „Urban Living“ grundstücksübergreifend neu gestaltet und schlossen ein Gründerzeitliches Grundstück an der Otto-Franke-Straße mit ein, auf dem keine Hochbaumaßnahmen stattfinden. Es entstand ein zusammenhängender intentitätsstiftender Freiraum.

In zwei Bauabschnitten (Neubau und Altbau) entstanden Wohnwege, Terrassen für Erdgeschosswohnungen, Fahrradabstellplätze (teils in abgeschlossenen Pergolen) sowie Standplätze zur Müllentsorgung. Zur Förderung der Gemeinschaft von Alt- und Neumietern wurden ausgedehnte Spiel- und Gemeinschaftsflächen erstellt. So entstanden sowohl Kleinkindspielplätze, wie Spielflächen mit Spiel- und Kletterelementen für größere Kinder.

Der vorhandene Baum- und Strauchbestand wurde, soweit möglich, in das Projekt integriert und um Hecken und Baumpflanzungen ergänzt. Zusätzlich entstanden artenreiche Pflanzungen mit Gräsern, Stauden und Kleingehölzen.

Die Vorgärten zur Otto-Franke-Straße und zur Nipkowstraße wurden saniert und mit kleinen Hauszugängen, unter Einschluss von Fahrrad-Besucherstellplätzen, sowie mit Hainbuchhecken umrahmten Rasenflächen erstellt.

Eine Besonderheit stellt der Senkgarten an der Otto-Franke-Straße im Bereich der aufgestockten Altbauten dar: Hier wurden sowohl zwei Feuerwehraufstellflächen, wie die vorhandene Topographie integriert und neue Sockelmauern und Treppenanlagen errrichtet. Zwei Blumeneschen setzen einen neuen Akzent.

Das Projekt Otto-Franke-Straße steht beispielhaft für die Bemühungen des Berlines Senates und der städtischen Wohnungsbaugesellschaften, notwendige Nachverdichtungen mit einer ökologischen und an den Bedürfnissen der Bewohner ausgerichteten Gestaltung des Wohnumfeldes zu flankieren.


Typ: Wohnanlage mit 52 Wohneinheiten, Vorgärten, Mietergärten, Spielflächen, Feuerwehrerschließung, Fahrradabstellanlagen

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Planungsbüro

LA.BAR Landschaftsarchitekten bdla
Berlin

Mitarbeiter
Eike Richter, Rüdiger Amend, Karen Veit

Weitere Planungsbeteiligte
Architekten:
Arge A 10 (CKRS Architekten / zoom Architekten), Neubau, kba Architekten und Ingenieure (Altbau)

Projektzeitraum
2015 - 2020

Größe
5.300 qm

Bausumme
360.000 €

Auftraggeber
Stadt und Land Wohnbauten Gesellschaft mbH

Adresse
Otto-Franke-Str. 56-74
12489 Berlin
Deutschland

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Projekttyp
Hausgärten
Parkanlagen und Grünflächen