Le Quartier Vert

123

Rundgang schließen

© 2010  reicher haase assoziierte/ Planergruppe GmbH Le Quartier Vert aus der Vogelperspektive 

© 2010  reicher haase assoziierte/ Planergruppe GmbH Städtebauliches Konzept 1:1.000 

© 2010  reicher haase assoziierte/ Planergruppe GmbH Quartiersplatz 

Le Quartier Vert Städtebaulich-Freiraumplanerische Entwicklung des Quartier de la gare a Mersch


Das städtebauliche Konzept für das neue Quartier basiert auf den folgenden Leitgedanken und Zielen:
• Ein zukunftsfähiges, nachhaltiges Quartier, eingebunden in die Gemeinde Mersch entwickeln!
• Eine enge Verzahnung aus Gebautem und Landschaft im örtlichen Massstab gestalten!
• Impulse für eine großräumige städtebauliche Entwicklung generieren!

Über einen ganzheitlichen, integrierten Planungsansatz, der neben den ökologischen und wirtschaftlichen Belangen das Leben der Menschen in den Mittelpunkt stellt, soll ein zukunftsorientiertes Pilotprojekt für Luxemburg entwickelt werden. Gestalterische und atmosphärische Aspekte tragen dazu bei, dass das neue nachhaltige Stadtquartier auch eine hohe Aufenthalts- und Lebensqualität bietet.

Die städtebauliche Integration des ehemals abgeriegelten Alzettebogens mit den hochwertigen Stadträumen Merschs ist dabei ein besonderes Anliegen, das sowohl unter sozialen als auch touristischen Belangen von Bedeutung ist. Die räumliche Einbettung des neuen Quartiers in den übergeordneten Grünraum, aber auch dessen Zonierung gewährleisten eine hohe Wohnqualität in den unterschiedlichen Wohntypologien.

Die räumliche und funktionale Anbindung des Alzettebogens an bestehende Stadtstrukturen wird durch die Verknüpfung der Altstädte von Mersch und Beringen mit dem neuen Quartier über den Quartiersplatz als zentrale Schnittstelle hergestellt. Durch zwei verbindende Landschaftsfugen mit unterschiedlichen Freiraumqualitäten wird die Verknüpfung der Landschaftsräume „Berg und Tal“ ermöglicht und das Plangebiet mit dem neuen Wohnquartier in Bezug zu den übergeordneten Naturräumen gesetzt.

Das Konzept integriert verschiedene Bausteine einer zukunftsfähigen Entwicklung des Erlebnisraumes Alzette. Der aufgewertete Bahnhof mit seinen Anschlüssen an den ÖPNV ist die Voraussetzung und zugleich zentraler Baustein des Mobilitätskonzeptes. Die räumliche Einbettung des neuen Quartiers in den übergeordneten Grünraum, aber auch dessen Zonierung gewährleisten eine hohe Wohnqualität in den unterschiedlichen Wohntypologien. Die Potenziale, die das Quartier durch seine räumliche Lage für eine Freizeit- und Tourismusnutzung aufweist, werden durch die Stärkung der herausragenden naturräumlichen Gegebenheiten genutzt. Über eine enge Verzahnung der unterschiedlichen energetischen Bausteine und die südausgerichteten Quartiere für solares Wohnen wird ein Optimum an Energieeffizienz erreicht.

Über eine angemessene Dichte und eine ausgewogene Nutzungsmischung mit unterschiedlichen Gebäudetypologien soll im Zusammenspiel mit dem öffentlichen, gemeinschaftlichen und privaten Freiraum ein Ort mit einer hohen Lebensqualität entstehen.

  

Projektbeteiligte Mitarbeiter innerhalb des Büros

Ulrike Beuter, Katja Schreiber

Planung

Planergruppe GmbH Oberhausen
Thomas Dietrich, Ulrike Beuter, Harald Fritz, Sigrid Kenke, Katja Schreiber, Bianca Porath, Andreas Hegemann, Sascha Wienecke, Ute Aufmkolk

Lothringer Straße 21
46045 Oberhausen

Reicher Haase Associierte
Christa Reicher, Joachim Haase

Oppenhoffallee 74
52066 Aachen

Ingenieurbüro Kühnert
Christian Duksa

Alfred-Döblin-Straße 11
59192 Bergkamen

Ingenieurbüro Wortmann & Scheerer
Ralph Wortmann, Michael Scheerer, Klaus Wember

Liebermannstraße 44
44795 Bochum


Projektinformationen

Projektzeitraum
2010 - 2014

Größe
49 ha

Auftraggeber • Bauherr
Gemeinde Mersch in Arge mit Ministère du Développement durable et des Infrastructures

Adresse

Mersch


Projekt auf Karte anzeigen

 

Video schließen

Anfang

Übersicht schließen