Landesgartenschau Tulln 2008

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©  Christo Libuda | hutterreimann Landschaftsarchitektur Vorplatz 

©  Christo Libuda | hutterreimann Landschaftsarchitektur Bootsanleger 

©  hutterreimann+cejka | hutterreimann Landschaftsarchitektur Revitalisierte Altarme im Auwald 

©  hutterreimann + cejka | hutterreimann Landschaftsarchitektur "Scout" im Auwald 

©  Christo Libuda | hutterreimann Landschaftsarchitektur Scout mit Aussicht in den Auwald 

©  Christo Libuda | hutterreimann Landschaftsarchitektur Rundweg 

Ein Rundweg aus orange leuchtendem Tartanbelag verläuft mäandrierend durch die Gärten und geleitet die Besucher zu allen Attraktionen.

©  Christo Libuda | hutterreimann Landschaftsarchitektur Themengarten "Naturfreundekabinett" 

©  Christo Libuda | hutterreimann Landschaftsarchitektur Themengarten: "Heckentanz" 

©  hutterreimann+cejka | hutterreimann Landschaftsarchitektur Themengarten: ""Schmetterlinge im Bauch" 

©  hutterreimann+cejka | hutterreimann Landschaftsarchitektur Themengarten: "Hortensienreigen" 

©  Christo Libuda | hutterreimann Landschaftsarchitektur Themengarten: "Donauwellen" 

©  Christo Libuda | hutterreimann Landschaftsarchitektur Gartenplätze 

©  Christo Libuda | hutterreimann Landschaftsarchitektur Gartenplätze 

Die baumbestandenen Gartenplätze bieten kurze Verschnaufpausen in der Vielfalt der Mustergärten und rhythmisieren den Rundweg.

©  hutterreimann+cejka | hutterreimann Landschaftsarchitektur Kugelfang 

©  Christo Libuda | hutterreimann Landschaftsarchitektur Materialkontraste: Tartan und Donaukies 

Landesgartenschau Tulln 2008 Österreich


Der gesamte Auwaldbereich wurde zum ruhigen, kontemplativen Naturpark. Die verschwundenen Altarme sind freigelegt, geflutet und zu naturnahen Fließgewässern wiederbelebt. Kanus und Tretboote laden zum feuchtfröhlichen Naturgenuss ein. Lichtungsachsen sind formales Grundgerüst der Au und deren neu eingesetzter Attraktion der Gartenschau. Sie stellen Sichtbezüge und Verbindungen zwischen Stadt, Messe und umgebender Donaulandschaft her.
Die sensiblen Bestandslichtungen sind transformierte Wirtschaftsachsen des Auwaldes. Ausgebildet als Wiesenräume, geben sie Aus- und Einblick und dienen der Erschließung zwischen der Gartenschau und der Donau-Au. Die bunte Gartenpracht findet auf einer vorhandenen Lichtung statt. Die helle, offene Fläche steht im Kontrast zur Dichte des umliegenden Naturparks. Von Tulln kommend, werden die Besucher am Vorplatz der Landesgartenschau durch das Eingangsgebäude und die Bootsanlegestelle empfangen.

Das Eingangsgebäude ist Besucherzentrum und Restaurant und liegt direkt an einem großen Teich. Die Restaurantterrasse auf der Gartenseite des Gebäudes lädt zur kulinarischen Pause ein. Weiter geht es auf den zentralen Festplatz mit der Waldbühne, die den Auftakt der Gartenschau bilden. Die Lichtungsgärten auf der großen, zentralen Waldlichtung sind das Herz der Gartenschau. Die Lichtungsachsen werden hier zum Wegesystem und bilden den Rahmen und die Grundstruktur für ein flexibles Angebot von Gärten unterschiedlicher Größe.

Ein Rundweg aus orange leuchtendem Tartanbelag verläuft mäandrierend durch die Gärten und geleitet die Besucher zu allen Attraktionen. Transparente Holzlamellenwände fassen die Gartenräume und öffnen sie einladend zu den umliegenden Wegen. Die baumbestandenen Gartenplätze bieten kurze Verschnaufpausen in der Vielfalt der Mustergärten und rhythmisieren den Rundweg. Im Wald liegt das "Wellenspiel", ein abenteuerlicher Kinderspielbereich mit Tartanfischen, Kletterschiff, verbaubarem Flusslauf und Baumschaukeln.

Ein Baumwipfelweg eröffnet das großartige Panorama der umgebenden Donaulandschaft. Der ehemalige Kugelfang am Ende des Gartenparcours ist als markantes Bestandselement freigestellt und pyramidal-skulptural modelliert. Über Treppen und Rampen begehbar, bietet er den Rückblick über das Gartenschaugelände.

 


Planungsbeteiligte Partner • Bauausführende Firmen

Pflanzplanung Stauden
Christian Meyer, Berlin


Wechselflor
Christine Orel, Herzogenaurach

Planung

hutterreimann Landschaftsarchitektur GmbH
Barbara Hutter, Stefan Reimann

Möckernstraße 68
10965 Berlin

in Arbeitsgemeinschaft mit Cejka Landschaftsarchitektur, Wien und A_lab architektur, Jens Schmahl, Berlin


Projektinformationen

Projektzeitraum
2005 - 2008

Größe
450.000 qm

Auftraggeber • Bauherr
1. NÖ LGS Tulln 2008 Planungs- und Errichtungsgesellschaft m.b.H.


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