Osternburger Utkiek Von der Mülldeponie zum Stadtteilpark

Das Herz Oldenburgs © 2009 Stadt Oldenburg

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OLAR_Luftbild © 2010 Oldenburger Luftbildarchiv

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Gipfelstürmer © 2009 Stadt Oldenburg

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Utkiek auf Oldenburg © 2009 Stadt Oldenburg

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Extensive Grünfläche_Impression 1 © 2011 Stadt Oldenburg

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Extensive Grünfläche_Impression 2 © 2011 Stadt Oldenburg

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Wesgesystem_Impression 2 © 2009 Stadt Oldenburg

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Wegesystem_Impression 1 © 2012 Stadt Oldenburg

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Das Herz Oldenburgs © 2009 Stadt Oldenburg

OLAR_Luftbild © 2010 Oldenburger Luftbildarchiv

Gipfelstürmer © 2009 Stadt Oldenburg

Utkiek auf Oldenburg © 2009 Stadt Oldenburg

Extensive Grünfläche_Impression 1 © 2011 Stadt Oldenburg

Extensive Grünfläche_Impression 2 © 2011 Stadt Oldenburg

Wesgesystem_Impression 2 © 2009 Stadt Oldenburg

Wegesystem_Impression 1 © 2012 Stadt Oldenburg

Die zwischen den Oldenburger Stadtteilen Osternburg und Kreyenbrück liegende Abfalldeponie sollte nach ihrer Schließung im Jahr 2003 einer neuen Nutzung zugeführt werden, welche über die reine Nachsorgeverpflichtung des Abfallwirtschaftsbetriebes hinaus geht.
Ein landschaftsplanerischer Wettbewerb wurde durchgeführt. Das Wettbewerbsergebnis entwickelte das Motiv der „drei Nachbarn“: sie nimmt die vorhandene Geländemodulation auf und ordnet jedem der Hügel ein Thema zu. Ein Wegesystem verbindet die an allen Seiten des Geländes liegenden Zugangsmöglichkeiten über die Kuppen hinweg. Diese sind mit unterschiedlich gestalteten Plätzen ausgestattet. Insbesondere vom 28,15 Meter hohen „Gipfel“ aus ist ein einzigartiger Blick auf die Stadt möglich. Umlaufende Wege mit Steigungsverhältnissen, die auch für bewegungseingeschränkte Menschen geeignet sind, ergänzen den steilen Gratweg und schaffen im neuen Park ein weit verzweigtes Netz mit vielfältigen Blickbeziehungen.

Die Umwandlung einer innerstädtisch gelegenen Mülldeponiefläche in eine Erholungsfläche/Grünfläche ist im Wesentlichen realisiert. Es entstand eine naturnahe Grünanlage mit wertvollen Ruderalflächen, die extensiv gepflegt, langfristig die biologische Vielfalt sichert. Der Utkiek ist zu einem Eldorado für Schmetterlinge (und Hautflügler) geworden.
Im Winter wird das vorhandene und geplante Sportangebot durch den Rodelberg ergänzt. Auch eine Eislauffläche soll in den nächsten Wintern angeboten werden können. Das Freizeitangebot erstreckt sich derzeit von verschiedensten Spielangeboten über zahlreiche Bergläufe und dem Angebot eines Fitnessparcours.
Der Osternburger Utkiek fügt sich in das gesamtstädtische Oldenburger Wegekonzept „Grüner (Wege-)Stern“ ein, indem er die Verbindung aus dem Stadtzentrum heraus über den Schlossgarten, den Landschaftspark Mühlenhunte und den Wunderburgpark in das Umland nach Bümmerstede ergänzt. Als Stadtteilpark für ein defizitäres und mit Freiflächen unterversorgtes Siedlungsgebiet (Stadtteile Osternburg und Kreyenbrück) übernimmt er eine wertvolle Aufgabe für die erholungssuchende Bevölkerung.

Texte: H.-J. Flemmig, planungsgruppe freiraum

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Planungsbüro

Atelier Schreckenberg Planungsgesellschaft mbH
Bremen

Mitarbeiter
Federführend: Fachdienst Stadtgrün der Stadt Oldenburg, in Kooperation mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb und weiteren Ämtern und Ausschüssen der Stadt.
Stadtteilbezogene Bürgervereine, NABU - Schmetterlings-AG, ARGE – Start-Job-Projekt, Reha-Klinik-Fitness

Projektzeitraum
2008 - 2009

Auftraggeber
Stadt Oldenburg

Adresse
Eidechsenstraße 50
26133 Oldenburg

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Projekttyp
Parkanlagen und Grünflächen
Abbau- und Rekultivierungsplanungen