Hafeninsel Saarbrücken Bürgerpark auf dem Gebiet des alten Kohlehafens

Das Wassertor übernimmt Sauerstoffanreicherung und Reinigung, die Geräusche des Wassers lassen den Lärm der umgebenden Straßen in den Hintergrund treten. © Christa Panick

1 / 7

Große Pappelalleen schirmen als grüner Paravent im nördlichen Teil des Parks die Autobahnbrücke optisch ab. © 2007 Latz + Partner

2 / 7

Bürgerpark auf der Hafeninsel in Saarbrücken © Latz + Partner

3 / 7

Gezielt wurden in die Trümmerlandschaft bestimmte gartenkunsthistorische Zitate als Neubauten eingestanzt, etwa der Ruhe- und Theatergarten aus rotem Ziegelstein inmitten des höchsten Trümmerberges auf dem Gelände. © Monika Nikolic

4 / 7

Der Ruhegarten: Buchshecken als Strukturbildner, rote Ziegelmauern als markante Abgrenzung gegen die umgebende Ruderalvegetation und dazwischen gärtnerisch kultivierte Blütenpracht. © 1989 Monika Nikolic

5 / 7

Bürgerpark auf der Hafeninsel in Saarbrücken © 2007 Latz + Partner

6 / 7

Der ausgeführte Plan nach Vorgabe des „syntaktischen" Entwurfs © Latz + Partner

7 / 7

Das Wassertor übernimmt Sauerstoffanreicherung und Reinigung, die Geräusche des Wassers lassen den Lärm der umgebenden Straßen in den Hintergrund treten. © Christa Panick

Große Pappelalleen schirmen als grüner Paravent im nördlichen Teil des Parks die Autobahnbrücke optisch ab. © 2007 Latz + Partner

Bürgerpark auf der Hafeninsel in Saarbrücken © Latz + Partner

Gezielt wurden in die Trümmerlandschaft bestimmte gartenkunsthistorische Zitate als Neubauten eingestanzt, etwa der Ruhe- und Theatergarten aus rotem Ziegelstein inmitten des höchsten Trümmerberges auf dem Gelände. © Monika Nikolic

Der Ruhegarten: Buchshecken als Strukturbildner, rote Ziegelmauern als markante Abgrenzung gegen die umgebende Ruderalvegetation und dazwischen gärtnerisch kultivierte Blütenpracht. © 1989 Monika Nikolic

Bürgerpark auf der Hafeninsel in Saarbrücken © 2007 Latz + Partner

Der ausgeführte Plan nach Vorgabe des „syntaktischen" Entwurfs © Latz + Partner

Der zerstörte und verschüttete Kohlehafen der Stadt Saarbrücken wurde zum Kern einer ökologischen Stadterneuerung – ein Ort, der seine Geschichte wiederspiegelt und dessen Infrastruktur die zerrissenen Stadträume wieder verbindet.

Um den Wandel früh im Bewustsein der Menschen zu verankern, wurde ein Experiment an den Anfang der Arbeiten gestellt: Gemeinsam mit Schülern, Studenten und Anwohnern der Umgebung gruben wir in den Schutt, siebten Material heraus, sortierten es und bauten damit Stützmauern, Wege, Treppen, Hügel und Gärten. Zum Teil überwachsen, prägen diese Arbeiten noch immer das Bild eines Teils des Parks.

Die wichtigeren Elemente sind heute die von Wällen und Mauern umschlossenen Gärten und Passagen. In die Schutthügel eingegraben, sind sie vor dem Lärm der umgebenden Autobahnen geschützt.

Der Teich im Zentrum der Anlage spiegelt Licht unter die überbreite Brücke. Er ist Teil des Regenwassersystems und nimmt alle Dränage- und Oberflächenwässer auf. Die Wasserwand übernimmt Kühlung und Anreicherung des Wassers mit Sauerstoff. Das Plätschern und Rauschen des fallenden Wassers lässt die Geräusche des Verkehrs in den Hintergrund treten.

mehr lesen +

Planungsbüro

LATZ+PARTNER
Kranzberg

Weitere Planer
Latz Riehl Partner
Kassel

Projektzeitraum
1985 - 1989

Größe
9 Hektar

Auftraggeber
Stadt Saarbrücken

Adresse
St. Johanner Straße
Saarbrücken

Projekt auf Karte anzeigen

Projekttyp
Parkanlagen und Grünflächen
Bürgerbeteiligung / Moderation