Wettbewerb Bahnhofsvorplatz Meißen 1. Platz

Bahnhofsumfeld mit Kurzzeitparkplatz © 2019 Jiayi Wu M. Brod-Kilian

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Status-Quo Variante Plan © 2019 Marion Brod-Kilian

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Status-Quo Variante Perspektive © 2019 Jiayi Wu Marion Brod-Kilian

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Status-Quo Variante Perspektive © 2019 Jiayi Wu Marion Brod-Kilian

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Alternativ-Variante Plan © 2019 Marion Brod-Kilian

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Alternativ-Variante Perspektive © 2019 Jiayi Wu Marion Brod-Kilian

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Alternativ-Variante Perspektive © 2019 Jiayi Wu Marion Brod-Kilian

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Analyse und Konzept © 2019 Marion Brod-Kilian

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Status Quo Variante © 2019 Marion Brod-Kilian

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Status Quo Variante © 2019 Marion Brod-Kilian

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Alternativ Variante © 2019 Marion Brod-Kilian

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Alternativ Variante © 2019 Marion Brod-Kilian

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Bahnhofsumfeld mit Kurzzeitparkplatz © 2019 Jiayi Wu M. Brod-Kilian

Status-Quo Variante Plan © 2019 Marion Brod-Kilian

Status-Quo Variante Perspektive © 2019 Jiayi Wu Marion Brod-Kilian

Status-Quo Variante Perspektive © 2019 Jiayi Wu Marion Brod-Kilian

Alternativ-Variante Plan © 2019 Marion Brod-Kilian

Alternativ-Variante Perspektive © 2019 Jiayi Wu Marion Brod-Kilian

Alternativ-Variante Perspektive © 2019 Jiayi Wu Marion Brod-Kilian

Analyse und Konzept © 2019 Marion Brod-Kilian

Status Quo Variante © 2019 Marion Brod-Kilian

Status Quo Variante © 2019 Marion Brod-Kilian

Alternativ Variante © 2019 Marion Brod-Kilian

Alternativ Variante © 2019 Marion Brod-Kilian

Für den Wettbewerb waren zwei Varianten einzureichen. Die erste sollte sich weitgehend am Bestand der Verkehrsführung orientieren.
Die zweite Variante konnte auf Basis der Verkehrsbelegung und -prognose frei gestaltet werden.
Die Aufgabe der Verkehrsplanung wurde von dem beteiligten Büro iproplan Planungsgesellschaft mbH aus Chemnitz erfüllt, während die Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes vom Büro LA21 Dresden übernommen wurde.

Status Quo Variante
In der Status Quo Variante bleibt die Verkehrsführung prinzipiell bestehen und es muss mit dem begrenzten Platz jenseits des bestehenden Straßenraumes gearbeitet werden. Die Abgrenzung zur stark befahrenen Großenhainer Straße wird hier durch die überhohen Lehnen der beiden skulpturalen Bänke und die beiden auf die Seitenflügel orientierten Bäume gebildet.
Den Bezug zur Architektur und zur Stadt Meißen bildet eine freie Interpretation der Prinzipien der ‚Neuen Sachlichkeit‘, welche der Strenge des kubischen Baukörpers ein einladendes Umfeld mit einer gewissen Leichtigkeit entgegen setzt. Dies geschieht durch frei schwingende Leuchtlinien aus LED-Pflastersteinen - angelehnt an die Form der Meißner Schwerter -, eine streng symmetrische Anordnung horizontaler und vertikaler Elemente, gerundete Formen der Pflanzflächen und des Wasserspiels und eine vertikale Skulptur auf dem westlichen Vorplatz.
Zwei paar Säulen-Eichen bilden die Tore zu den beiden Höfen – den Fahrradhof, der alles bietet, was der Radreisende oder Alltagsradler für sein Fortkommen oder das sichere Abstellen seines Vehikels benötigt, und den Wirtschaftshof an der Fahrschule. Sie rahmen das Bahnhofsgebäude ein und nehmen Bezug auf die bauzeitliche Pflanzenverwendung.
Für die Ausleuchtung von Platz und Straßenraum wird moderne LED-Technologie genutzt.

Alternativ-Variante
Durch den Wegfall der Linksabbiegerspur gewinnt der Bahnhofsvorplatz gegenüber der ersten Variante deutlich an Raum und Qualität für die Fußgänger. So kann ein identitätsstärkender öffentlicher Raum mit hoher Aufenthaltsqualität und Ausstrahlung in das umgebende Stadtquartier entstehen. Der vor der Bahnhofshalle liegende Platz erhält mit der gerasterten Bodengestaltung einen eindeutigen Bezug zum Baukörper. Die großformatigen Platten mit den Fugen bzw. Thymianpolstern bilden quasi eine Projektion der zentralen Fensterfläche und den seitlichen Fensterbändern von der Fassade auf den Platz.
Die zentrale Achse zu der in dieser Variante verlegten Fußgängerquerung teilt das grafische Muster in zwei gespiegelte Hälften. Als lebensspende Elemente im steinernen Platz flankieren zwei linear angeordnete Wasserspiele und je zwei begehbare, fast bodenbündige, duftende und rosa blühende Thymianquadrate den Weg. Begehbare Lichtbänder markieren die drei Hauptrichtungen und unterstützen damit die Platzgliederung. Mit hohen Gräsern bestandene Pflanzflächen mit in Bezug zu den Baukörpern gesetzten Bäumen schirmen den Aufenthaltsbereich von der Straße ab.
Östlich des Vordaches am Hauptportal und in gleicher Proportion wie dieses wird eine Fläche für saisonale Außenmöblierung vor dem Bahnhofsrestaurant SAXONIA geschaffen, die den Aufenthaltsbereich am Bahnhof nach Osten erweitert.
Weitere Sitzangebote werden bei dieser Variante für unterschiedliche Bedürfnisse an vier Orten geschaffen.
Das Lichtkonzept sieht ebenso wie bei der Status Quo Variante eine Kombination aus modernen Mast- und Pollerleuchten vor. Zusätzlich sollte die geometrisch gegliederte Hauptfassade durch Lichtbänder in Szene gesetzt und das Vordach mit einem semitransparenten Oberlicht versehen werden.

Ergänzend zu einer Bewertung der Beiträge und Varianten durch eine Fachjury, wurde eine Ausstellung im Bahnhofsgebäude mit einer Bürgerbeteiligung des Landes Sachsen organisiert, deren Ergebnis in die Platzierung eingegangen ist.

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Planungsbüro

LA21 Landschaftsarchitektur Dresden
Dresden

Mitarbeiter
Marion Brod-Kilian
Annett Quaß
Jiayi Wu
Lara Homann

Weitere Planungsbeteiligte
iproplan Planungsgesellschaft mbH
Bernhardstraße 68
09126 Chemnitz

Projektzeitraum
2019 - 2020

Größe
11.500 m²

Auftraggeber
Stadt Meißen
Bauverwaltung
Leipziger Straße 10
01662 Meißen

Adresse
Großenhainer Straße 2
01662 Meißen

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Preise & Auszeichnungen
1. Platz