Neugestaltung Umfeld Neanderthalmuseum, Mettmann Vom Einfachen

© 2020 Roman Mensing RMPSL.LA

1 / 11

© 2020 Roman Mensing RMPSL.LA

2 / 11

© 2020 Roman Mensing RMPSL.LA

3 / 11

© 2020 Roman Mensing RMPSL.LA

4 / 11

© 2020 Roman Mensing RMPSL.LA

5 / 11

© 2020 Roman Mensing RMPSL.LA

6 / 11

© 2020 Roman Mensing RMPSL.LA

7 / 11

© 2020 Roman Mensing RMPSL.LA

8 / 11

© 2020 Roman Mensing RMPSL.LA

9 / 11

© 2020 Roman Mensing RMPSL.LA

10 / 11

© 2020 Roman Mensing RMPSL.LA

11 / 11

© 2020 Roman Mensing RMPSL.LA

© 2020 Roman Mensing RMPSL.LA

© 2020 Roman Mensing RMPSL.LA

© 2020 Roman Mensing RMPSL.LA

© 2020 Roman Mensing RMPSL.LA

© 2020 Roman Mensing RMPSL.LA

© 2020 Roman Mensing RMPSL.LA

© 2020 Roman Mensing RMPSL.LA

© 2020 Roman Mensing RMPSL.LA

© 2020 Roman Mensing RMPSL.LA

© 2020 Roman Mensing RMPSL.LA

Das Neanderthalmuseum besticht durch eine besondere, einprägsame Architektur. Damit ist das eigentliche Potential des Ortes jedoch längst nicht erschöpft! So fehlt dem Museum ein angemessenes Umfeld – ein Rahmen, der auf die umgebene Landschaft Bezug nimmt und in ihr seinen Maßstab und Ursprung findet. Um diesen Rahmen zu schaffen, müssen lediglich die vorhandenen Bachläufe, der waldartige Baumbestand und die Felsformationen wieder freigelegt und in ihrer Ursprünglichkeit erfahrbar gemacht werden. Vor diesem Hintergrund nimmt sich die eigentliche Gestaltung ganz bewusst zurück. Die Formensprache bleibt dezent und unprätentiös – ihre Kraft liegt im „Einfachen“.
Mit dem Rückbau künstlicher Einbauten und Überformungen treten Natur und Landschaft wieder in den Vordergrund. Der waldartige Baumbestand wird wie ein Passepartout herausgearbeitet. Während auf der nördlichen Seite einige Gehölze zu roden sind, wird der Saum entlang der Landstraße vervollständigt. So schält sich nach und nach das Bild einer Waldlichtung heraus. Die Straße und der benachbarte Hotelbau treten in den Hintergrund. Das Museum erhält buchstäblich neuen Freiraum. Der Solitär kommt in „seiner“ Lichtung neu zur Geltung.
Um das Landschaftsthema zu stärken, bleiben die Wege– und Platzflächen auf ein Mindestmaß reduziert. Durch die Verknüpfung der vorhandenen Zielpunkte Museum und Fundstelle, sowie Regionalbahnhof und PKW–Stellplatz ergibt sich ein schlüssiges Wegenetz, was auf den Vorplatz des Museums fokussiert ist. Weitere wichtige Anknüpfungspunkte sind neben dem Spielplatz auch die Anbindung zur Steinzeitwerkstatt, zum Kunstpfad und zum Wildgehege sowie der Weg zur S–Bahnhaltestelle Hochdahl. Um die Anreise per Regionalbahn noch attraktiver zu gestalten, wird die fußläufige Verbindung zum Bahnhof ausgebaut.

mehr lesen +

Planungsbüro

RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten
Bonn

Projektzeitraum
2015 - 2020

Größe
20.000 m²

Auftraggeber
Kreis Mettmann mit Stadt Erkrath, Stadt Mettmann und Stiftung Neanderthalmuseum

Adresse
Talstraße 300
40822 Mettmann
Deutschland