Grünanlage Ochsenzwinger, Görlitz Neugestaltung obere Terrasse

Ochsenzwinger Obere Terrasse © 2013 Christian Freudrich Stadtverwaltung Görlitz

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Ochsenzwinger Ornamentbeete © 2013 Christian Freudrich Stadtverwaltung Görlitz

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Ochsenzwinger Schale © 2013 Christian Freudrich Stadtverwaltung Görlitz

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Ochsenzwinger Laubengasse Obere Terrasse © 2013 Christian Freudrich Stadtverwaltung Görlitz

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Ochsenzwinger im Herbst © 2012 Christian Freudrich Stadtverwaltung Görlitz

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Ochsenzwinger Brunnenterrasse © 2013 Christian Freudrich Stadtverwaltung Görlitz

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Nikolaizwinger Magnolie und Nikolaikirche © 2013 Christian Freudrich Stadtverwaltung Görlitz

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Nikolaizwinger Brunnen © 2013 Christian Freudrich Stadtverwaltung Görlitz

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Nikolaizwinger Hotherturm © 2013 Christian Freudrich Stadtverwaltung Görlitz

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Ochsenzwinger Obere Terrasse © 2013 Christian Freudrich Stadtverwaltung Görlitz

Ochsenzwinger Ornamentbeete © 2013 Christian Freudrich Stadtverwaltung Görlitz

Ochsenzwinger Schale © 2013 Christian Freudrich Stadtverwaltung Görlitz

Ochsenzwinger Laubengasse Obere Terrasse © 2013 Christian Freudrich Stadtverwaltung Görlitz

Ochsenzwinger im Herbst © 2012 Christian Freudrich Stadtverwaltung Görlitz

Ochsenzwinger Brunnenterrasse © 2013 Christian Freudrich Stadtverwaltung Görlitz

Nikolaizwinger Magnolie und Nikolaikirche © 2013 Christian Freudrich Stadtverwaltung Görlitz

Nikolaizwinger Brunnen © 2013 Christian Freudrich Stadtverwaltung Görlitz

Nikolaizwinger Hotherturm © 2013 Christian Freudrich Stadtverwaltung Görlitz

Seit Anfang des 14. Jahrhunderts umgab eine stattliche Wehranlage die Stadt Görlitz, ein doppelter Mauerkranz mit Bastionen und Toren, die von wehrhaften Türmen gesichert wurden. Ein Rest dieser Wehrmauer ist in Görlitz an der Neiße stehen geblieben.
Nach Plänen des verdienstvollen Görlitzer Gartenarchitekten Henry Kraft entstanden in den Jahren 1953 und 1954 die reizvolle Gartenanlage im Zwinger zwischen Nikolaiturm und Peterskirche und 1962 ca. 80 Meter flussaufwärts eine zweite, der Ochsenzwinger.

Der Nikolaizwinger wurde ab 1995 erneuert, wobei man auf die Rekonstruktion der von Henry Kraft konzipierten Anlage verzichtete und dem schmalen Terrain unter Einbeziehung vorhandener wertvoller Gehölze ein neues Gesicht gab. Die Anlage gliedert sich in mehrere Räume, die einen Staudengarten, einen Wallgarten und eine Brunnenterrasse beinhalten.

Den Ochsenzwinger betritt man durch eine Toranlage und wird von einer in barocker Gestaltung nachempfundenen Brunnenterrasse überrascht. Vier aufwändige Beete mit Ornamenten aus geschnittenem Edelgamander und Buchsbaum werden gerahmt von sechs Brunnenbecken, in denen kleine Fontänen sprudeln. Am Ende der Brunnenterrasse führt eine Treppe auf die obere Terrasse. Dort rahmt die von Blauregen bewachsene Pergola einen Hofraum, dessen weitere Schmuckelemente ein Brunnen, ein Staudenbeet und Kübelpflanzen sind. Die Gestaltung dieses Anlagenteils wurde vom Bund Deutscher Landschaftsarchitekten 2001 mit einer Urkunde gewürdigt. Der sich südlich an die streng formale Brunnenterrasse anschließende Teil der Ochsenzwingeranlage ist landschaftlich gestaltet, geprägt von Gehölzen, Stauden- und Rasenflächen.


WürdigungDeutscher Landschaftsarchitektur-Preis 2001

Juryurteil: In einer der schönsten Städte Europas wird jetzt auch der öffentliche Freiraum zu einem Thema der Stadterneuerung. Nachdem die Sanierung der innerstädtischen Gebäude nahezu abgeschlossen ist, wendet sich die Stadt dem Freiraum zu.

Der öffentliche Raum soll die gleiche Qualität bekommen wie die sanierten Gebäude. Der hier gewürdigte Platz ist geeignet, die Innenstadt wieder als Lebensraum attraktiv zu machen. Die verwendeten Stilmittel eines mediterranen Gartens sind an diesem süd-ost-exponierten Hang sinnvoll gewählt.

Er setzt ein Zeichen für die Bedeutung von Freiräumen für die Stadtreparatur.

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Planungsbüro

Stadtverwaltung Görlitz, SG Stadtgrün

Weitere Planer
Beteiligte Fachplaner/Firmen
Ingenieurbüro Schneider & Fussek, Görlitz (Wasser-/Elektrotechnik), Krusekopf-Heumann GmbH, Schlegel (Landschaftsbau, Bauausführung), SIMET GmbH, Görlitz (Installationsbetrieb

Bauüberwachung
Ingenieurbüro Reinhold GmbH, Görlitz

Projektzeitraum
1953/54, 1962, 1995, - 2000

Größe
Nikolaizwinger: 3.900 m², Ochsenzwinger: 2.000 m²

Auftraggeber
Stadtverwaltung Görlitz, Hoch-, Tiefbau- und Grünflächenamt, SG Stadtgrün

Adresse

Görlitz

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Preise & Auszeichnungen
Deutscher Landschaftsarchitektur-Preis 2001
Würdigung

Projekttyp
Parkanlagen und Grünflächen