Skulpturengarten am Georg Kolbe Museum

Museumsgarten © 2007 Uwe Thobae

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Museumsgarten © 2007 Uwe Thobae

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Georg Kolbe Museum © 2007 Uwe Thobae

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Museumsgarten © 2007 Uwe Thobae

Museumsgarten © 2007 Uwe Thobae

Georg Kolbe Museum © 2007 Uwe Thobae

Das Atelierhaus-Ensemble, das sich der Bildhauer Georg Kolbe 1928/29 erbauen ließ, stellt ein bedeutendes Beispiel der Berliner Architektur der 1920er Jahre dar. Zwei parallel gelegene, streng kubische Ziegelbauten flankieren einen sehenswerten Skulpturengarten.

Die Anlage des Gartens wurde durch den Bauherren selbst in enger Abstimmung mit seinem Architekten vorgenommen. Hierbei spielten Erinnerungen an landschaftliche Szenerien und Stimmungen, die Kolbe mit seiner Frau bei gemeinsamen Reisen erlebt hatte, eine wichtige Rolle. Der Garten wurde durch eine die beiden Gebäude verbindende Mauer von der Straße abgeschlossen und so zum abgeschiedenen Rückzugsort. Er diente zugleich als geschütztes Arbeitsatelier im Freien, der durch Mauern gefasste Skulpturenhof zur Aufstellung seiner Kunstwerke. Diese Tradition wird mit der Nutzung des Bildhauerateliers als Museum seit 1950 fortgesetzt.

Garten und Gebäude stellen eine untrennbare Einheit dar, die einerseits die ganz persönlichen Vorstellungen des Bauherren und andererseits die modernen Tendenzen von Bau- und Gartenkunst der späten 1920er Jahre in vorbildlicher Weise dokumentieren. Die Architektur steht für eine gemäßigte, völlig auf Kolbe zugeschnittene Formensprache des Modernen Bauens. In ihrer Gesamtkomposition stellt sie ein hervorragendes Beispiel für das Eingehen auf vorhandene Gegebenheiten und die Einbeziehung der Landschaft in das Gesamtbild.

Quelle: Die Texte sind der Internetseite des Georg Kolbe Museum entnommen, aber leicht gekürzt worden.

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Informationen auf externen Webseiten

Georg-Kolbe-Museum

Projektzeitraum
1927 - 1927

Auftraggeber
Georg Kolbe

Adresse
Sensburger Allee 25
14055 Berlin
Berlin

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