Holzhafen Billwerder Bucht, Hamburg Neues Süßwasserwatt durch Rückdeichung an der Elbe

Blick auf das Süßwasserwatt © 2013 H. Paschburg Dittloff+Paschburg Landschaftsarchitekten

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Priel © 2013 H. Paschburg Dittloff+Paschburg Landschaftsarchitekten

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Süßwasserwatt © 2013 H. Paschburg Dittloff+Paschburg Landschaftsarchitekten

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Blick vom Moorfleeter Deich © 2013 H. Paschburg Dittloff+Paschburg Landschaftsarchitekten

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Rundumblick | Moorfleeter Deich Nordwest © 2013 H. Paschburg Dittloff+Paschburg Landschaftsarchitekten

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Brücke der A1 © 2013 H. Paschburg Dittloff+Paschburg Landschaftsarchitekten

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Brandgänse © 2013 H. Paschburg Dittloff+Paschburg Landschaftsarchitekten

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Blick auf das Süßwasserwatt © 2013 H. Paschburg Dittloff+Paschburg Landschaftsarchitekten

Priel © 2013 H. Paschburg Dittloff+Paschburg Landschaftsarchitekten

Süßwasserwatt © 2013 H. Paschburg Dittloff+Paschburg Landschaftsarchitekten

Blick vom Moorfleeter Deich © 2013 H. Paschburg Dittloff+Paschburg Landschaftsarchitekten

Rundumblick | Moorfleeter Deich Nordwest © 2013 H. Paschburg Dittloff+Paschburg Landschaftsarchitekten

Brücke der A1 © 2013 H. Paschburg Dittloff+Paschburg Landschaftsarchitekten

Brandgänse © 2013 H. Paschburg Dittloff+Paschburg Landschaftsarchitekten

An einem Altarm der Dove-Elbe östlich der Norderelbe liegt die Billwerder Bucht mit dem ehemaligen Holzhafen. Er wird begrenzt durch die Halbinsel Kaltehofe im Norden, die Billwerder Insel im Süden sowie den Kaltehofe Hauptdeich im Westen und den Moorfleeter Deich im Osten.

Im Zuge der Erweiterung der südlich angrenzenden Autobahn A 1 wurden hier naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen entwickelt und umgesetzt, die den 60 ha umfassenden Holzhafen durch Rückdeichungsmaßnahmen um 20 ha nach Südwesten erweiterte. Ziel ist die Schaffung tidebeeinflusster Süßwasserwattflächen, die einen vielfältigen Lebensraum für Flora und Fauna bilden, insbesondere als Rastgebiet für Zugvögelarten wie Löffelente und Brandgans, als Nahrungs-, Laich- und Aufwuchsgebiet für Fische und als Standort für den in Hamburg besonders schützenswerten Schierlings-Wasserfenchel.
Durch aufwändige Erdarbeiten wurde das ehemals durch Deiche eingefasste und aufgehöhte Land auf das Niveau der Elbe gebracht und Priele vorwiegend in Nord-Süd-Richtung angelegt sowie die westlichen Uferbereiche durch Rückbau von Deckwerken in die tidebeeinflussten Zonen einbezogen. Zur Abschirmung gegenüber der südlich angrenzenden Autobahn wurde eine Schutzzone aus Röhricht-/Auwald angelegt.

Seit März 2013 ist der Holzhafen als 32. Naturschutzgebiet in Hamburg ausgewiesen und als EU-Vogelschutzgebiet mit Integration in das Schutzgebietsnetz NATURA 2000 angemeldet.

Das Büro 'dpl' DITTLOFF + PASCHBURG Landschaftsarchitekten Hamburg (vormals LINDENLAUB + DITTLOFF Landschaftsarchitekten Hamburg) bearbeitete den flächenbezogenen, landschaftsplanerischen Teil.

08|1995 Bestandsaufnahme v. naturnahen Biotoptypen (Büro Dr. Martens & Partner)
05|1996 Biotopkartierung (Büro Ingo Brandt, Hamburg)
03|1996 Grobbilanzierung (Büro dpl)
07|1996 Umweltverträglichkeitsstudie (Büro dpl)
06|2000 Lärmtechnische Voruntersuchung (Büro R. Anhaus)
04|2001 Luftschadstoffgutachten (Büro Achim Lohmeyer, Dresden)
08|2001 Schalltechnische Untersuchung (Büro Lärmkontor, Hamburg)
11|2001 Umweltverträglichkeitsuntersuchung (Büro dpl)
11|2001 Landschaftspflegerischer Begleitplan (Büro dpl)
bis 2008 Umsetzung der Autobahnerweiterung A1 Billwerder/Moorfleet (Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer Hamburg / Büro Pöyry Infra) mit Ausgleichsmaßnahmen Holzhafen (Bezirksamt Hamburg-Mitte / Büro Pöyry Infra)

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Informationen auf externen Webseiten

Infotafel Holzhafen

Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt

Pressearchiv Hamburg

Planungsbüro

Dittloff + Paschburg Landschaftsarchitekten
Hamburg Ottensen

Projektzeitraum
1996 - 2008

Größe
20 ha (Rückdeichung)

Auftraggeber
FREIHE UND HANSESTADT HAMBURG
Baubehörde | Tiefbauamt
Projekte Verkehrswege

Adresse
Moorfleeter Deich | Kaltehofe Hauptdeich
20539 Hamburg
Deutschland

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Projekttyp
Abbau- und Rekultivierungsplanungen
Gewässerentwicklung, Hochwasserschutz