Biotopserstinstandsetzung der Dünenheide auf Hiddensee

Dünenheide © 2011 Planung Morgenstern Planung Morgenstern, Greifswald

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Dünenheide © 2011 Planung Morgenstern Planung Morgenstern, Greifswald

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Dünenheide © 2013 Planung Morgenstern Planung Morgenstern, Greifswald

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Dünenheide © 2013 Planung Morgenstern Planung Morgenstern, Greifswald

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Dünenheide © 2013 Planung Morgenstern Planung Morgenstern, Greifswald

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Dünenheide © 2011 Planung Morgenstern Planung Morgenstern, Greifswald

Dünenheide © 2011 Planung Morgenstern Planung Morgenstern, Greifswald

Dünenheide © 2013 Planung Morgenstern Planung Morgenstern, Greifswald

Dünenheide © 2013 Planung Morgenstern Planung Morgenstern, Greifswald

Dünenheide © 2013 Planung Morgenstern Planung Morgenstern, Greifswald

Dünenheide © 2013 Planung Morgenstern Planung Morgenstern, Greifswald

Durch den NABU MV als Projektträger werden vergraste und verbuschte Flächen in der Dünenheide instand gesetzt.
Der erste Bauabschnitt ist mit den Rodungsarbeiten in Vorbereitung für das Plaggen der Heide abgeschlossen.

Mit einer Gesamtfläche von etwa 250 ha ist die Hiddenseer Dünenheide mit angrenzendem Strandwallfächer die größte noch existierende Küstendünenheide im deutschen Ostseeraum. Wie für Küstendünenheiden typisch, setzt sich die Dünenheide aus einem Mosaik verschiedenster Kleinsthabitate von unterschiedlicher Feuchtigkeit und Sukzessionsstadien zusammen und beherbergt die FFH-Lebensräume 2130 Festliegende Küstendünen mit krautiger Vegetation (Graudünen), 2140 Entkalkte Dünen mit Empetrum nigrum, 2190 Feuchte Dünentäler, 4010 Feuchte Heiden des nordatlantischen Raumes mit Erica tetralix und 4030 Trockene europäische Heiden.

Die Dünenheide wurde über Jahrhunderte hinweg durch Schafbeweidung und Entnahme von Heidekraut bewirtschaftet. Heute wird diese alte Kulturlandschaft durch verschiedene Pflegemaßnahmen erhalten. Neben regelmäßiger Entbuschung („Entkusselung“) wurde 2003 die Schafbeweidung durch einen Wanderschäfer wieder aufgenommen. Jahrzehntelange Nutzungsaufgabe hat allerdings dazu geführt, dass einige Bereiche der Heide eutrophiert sind und heute durch Gräser (v.a. Sand-Segge, Schlängelschmiele und Land-Reitgras) bewachsen sind. Die Wiederherstellung dieser Flächen erfordert umfassendere Maßnahmen. Zudem wurde die Späte Traubenkirsche in dem Küstenschutzwald angepflanzt, der Anfang und Mitte des 20. Jahrhunderts vor der Dünenheide angeöegt wurde. Diese Art breitet sich in die Heide hinein aus und hat in einigen Bereichen dichtere Bestände mit teilweise älteren Sträuchern gebildet, die durch manuelle Einsätze kaum noch entfernt werden können.

Das Bearbeitungsgebiet liegt in der Gemeinde Hiddensee, Landkreis Vorpommern-Rügen südlich des OT Vitte. Die Flächen sind in zahlreiche Flurstücke gegliedert, deren Eigentümer um Zustimmung gebeten wurden und diese erteilt haben. Das Bearbeitungsgebiet liegt überwiegend im Naturschutzgebiet Dünenheide, bzw. im Landschaftsschutzgebiet.

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Planungsbüro

Planung Morgenstern
Greifswald

Projektzeitraum
2013

Auftraggeber
NABU MV

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