Siedlung Schillerpark UNESCO-Weltkulturerbe, Sanierung

Tauthof Windsorer Straße © Hackenberg

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Tauthof Spielbereich © Hackenberg

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Tauthof Rasenfläche © Hackenberg

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Taut mit 50er Jahre Erweiterung © Hackenberg

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50er Jahre Erweiterung Mietergärten © Hackenberg

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Erweiterung 50er Jahre Rossow © Hackenberg

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Nördliche Erweiterung Pufferzone Welterbe © Wohlfarth Hackenberg

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Nördliche Erweiterung Pufferzone Welterbe Zeilenbauten © Wohlfarth Hackenberg

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Nördliche Erweiterung Pufferzone Welterbe geöffnete Höfe © Wohlfarth Hackenberg

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Lageplan © Hackenberg

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Tauthof Windsorer Straße © Hackenberg

Tauthof Spielbereich © Hackenberg

Tauthof Rasenfläche © Hackenberg

Taut mit 50er Jahre Erweiterung © Hackenberg

50er Jahre Erweiterung Mietergärten © Hackenberg

Erweiterung 50er Jahre Rossow © Hackenberg

Nördliche Erweiterung Pufferzone Welterbe © Wohlfarth Hackenberg

Nördliche Erweiterung Pufferzone Welterbe Zeilenbauten © Wohlfarth Hackenberg

Nördliche Erweiterung Pufferzone Welterbe geöffnete Höfe © Wohlfarth Hackenberg

Lageplan © Hackenberg

In den Jahren zwischen 1924 und 1930 entstanden die in die Welterbeliste eingetragenen Freianlagen der Siedlung am Schillerpark nach dem Muster offener Blockrandbebauung mit grünem Schmuckhof in der Tradition angelsächsischer Squares als eine der ersten Berliner Siedlungen der Moderne.
Die Räume, wirken als abgeschirmte Innenräume mit Ausblicken an den offenen Blockrändern.
Die Freiflächen werden mit Baumreihen in zwei Teile, einen Rasenhof und einen Sandgefüllten Spielbereich getrennt. Bruno Taut legt mit seiner1928 vorgelegten Planung Wert auf die Einheitlichkeit von Freiraum und Architektur.
Mit der Sanierung wurde die Räumlichkeit durch Rodung der Strauchvegetation und Nachpflanzung der Baumreihen wieder hergestellt.
Die nach der Erweiterung der Siedlung in den 50’er Jahren durch Walter Rossow gestalteten Freiräume erhalten Mietergärten und sind vielfältiger zu nutzen.
Die Einheit bei Taut, ist bei Rossow die Ergänzung, die gezielte Hervorhebung einzelner Merkmale der Architektur (Feingliedrigkeit, Leichtigkeit) sowie das durch die Taut Gebäude bestimmte städtebauliche Umfeld (Durchblicke Taut-Höfe, Straßenfluchten). Daher finden wir bei Rossow sowohl mehrere Materialien als auch eine größere Vielfalt und Staffelung der Pflanzung.
Ein weiterer Siedlungsteil zeigt mit vom Straßenrand gelösten Zeilenbauten nach Aussen hin sich stärker öffnende Gartenräume. Die privaten Mietergärten werden durch flach geneigte Böschungen abgerückt.
Der Baumbestand wurde auf die ursprünglichen Gestaltungsziele zurückgeführt. Die dadurch gewonnene Helligkeit ermöglicht die Herstellung anspruchsvoller Pflanzungen und ausgedehnter Rasenflächen.

Deutscher Bauherrenpreis 2013/Modernisierung und Sonderpreis Denkmalschutz im Wohnungsbau
Siedlungserweiterung 1955-1959, Energetische Modernisierung: Winfried Brenne Architekten Berlin

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Planungsbüro

Hackenberg Landschaftsarchitekt
Berlin

Mitarbeiter
Annett Gries, Gutachten
Henrik Hübner
Antje Zahl

Projektzeitraum
Gutachten 2004 - 2010-2013

Größe
3,5 ha

Bausumme
900.000,-

Auftraggeber
Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG
Knobelsdorffstraße 96
14050 Berlin

Adresse
Barfusstraße/Corker Straße/Holländerstraße/Dubliner Straße/Bristol Straße
13349 Berlin
Deutschland

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Projekttyp
Hausgärten
Sanierung von (historischen) Freianlagen