Ernst-Reuter-Platz

Installation der Wasserdüsen und der Beleuchtung © 1998 Hartmann HORTEC

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Aufbetonierung der Beckensohle © 1998 Hartmann HORTEC

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Feierliche Inbetriebnahme am 09.09.1998 © 1998 Hartmann HORTEC

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Blick vom Telefunken-Hochhaus auf den Ernst-Reuter-Platz © 2012 Laudamus HORTEC

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Installation der Wasserdüsen und der Beleuchtung © 1998 Hartmann HORTEC

Aufbetonierung der Beckensohle © 1998 Hartmann HORTEC

Feierliche Inbetriebnahme am 09.09.1998 © 1998 Hartmann HORTEC

Blick vom Telefunken-Hochhaus auf den Ernst-Reuter-Platz © 2012 Laudamus HORTEC

Sanierung und Modernisierung der Brunnenbecken und Brunnentechnik unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten sowie Wiederherstellung der Platzausstattung und Bepflanzung.

In der Tradition repräsentativer Schmuckplätze gehört der Ernst-Reuter-Platz zu den Vertretern der modernen Art. Nach einem Wettbewerb im Jahre 1955 wurde die bis dahin schmucklose, sechsstrahlige Straßenkreuzung umgestaltet. Der vormals unter dem Namen ‘Knie’ bekannte Verkehrsknotenpunkt war 1953 in Erinnerung an den verstorbenen Regierenden Bürgermeister Berlins Ernst Reuter umbenannt worden.
Nach dem Entwurf der Architekten Bernhard Hermkes und Werner Düttmann wurde der runde Platz 1956-60 in einer klaren geometrischen Formgebung angelegt. Die im Durchmesser 120 m breite Mittelinsel gliedert sich in Rasterquadrate von 10 x 10 m, die zum überwiegenden Teil als Pflasterfelder und einige als Pflanzbeete ausgebildet sind. Bestimmendes Element der Platzgestaltung ist jedoch das Element Wasser: aus 41 Fontänen fällt es in zwei rechteckige, mit hellblauen Fliesen verkleidete Becken.
In der Achse Großer Stern, Straße des 17. Juni und Bismarckstraße-Kaiserdamm bilden diese Wasserspiele einen weithin sichtbaren Blickpunkt und geben dem Platz ein unverkennbares Bild im Stadtgefüge Berlins.
Bis 1993 waren diese sommerlichen Wasserspiele voll in Betrieb. In den folgenden zwei Jahren sprudelte noch die 15 m hohe Hauptfontäne im größeren Becken, die rotierenden kleinen Strahler hatten ihre Tätigkeit bereits eingestellt. 1996 und 1997 wurden die Becken lediglich gefüllt - mit einem monatlichen Wasserwechsel -, um den schlechten Fliesenzustand zu kaschieren.
Die 1998 durchgeführte Sanierung der Brunnenanlage und Platzfläche umfaßte die Restaurierung der Becken mit einem hellblauen Anstrich und die Erneuerung der gesamten Wasser- und Springbrunnentechnik einschließlich der Brunnnenbeleuchtung. Die Pflanzflächen wurden nach historischen Pflanzplänen wiederhergestellt, so daß sich die Stauden- und Rosenpflanzungen jetzt im originalen Farbkonzept präsentieren.

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Informationen auf externen Webseiten

Homepage Büro HORTEC

Planungsbüro

HORTEC
Christa Ringkamp, Dipl.-Ing. (arch.), Freie Landschaftsarchitektin
Berlin

Projektzeitraum
1998 - 1999

Größe
ca. 11.000 m²

Bausumme
rd. 1,95 Mio. Euro brutto

Auftraggeber
Land Berlin, Senatsverwaltung für Bauen, Wohnen und Verkehr

Adresse
Ernst-Reuter-Platz
10587 Berlin
Deutschland

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