Ebertplatz

Perspektive Spreebogen © Lützow7

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Spreebogen Gesamtplan © Lützow7

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Ebertplatz Lageplan Entwurf© Lützow7

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Mauerkreuze als Teil der Spreeuferbrüstung © Lützow7

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Mauerkreuze als Teil der Spreeuferbrüstung © Lützow7

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Ebertplatz Panorama © Lützow7

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Ebertplatz Schwebende Steine und Oberlichter© Lützow7

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Schwebende Steine © Lützow7

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Perspektive Ebertplatz aus Wettbewerbsphase 1997 © Lützow7

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Treppenanlage zur Spree © Erik-Jan Ouwerkerk

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Perspektive Spreebogen © Lützow7

Spreebogen Gesamtplan © Lützow7

Ebertplatz Lageplan Entwurf© Lützow7

Mauerkreuze als Teil der Spreeuferbrüstung © Lützow7

Mauerkreuze als Teil der Spreeuferbrüstung © Lützow7

Ebertplatz Panorama © Lützow7

Ebertplatz Schwebende Steine und Oberlichter© Lützow7

Schwebende Steine © Lützow7

Perspektive Ebertplatz aus Wettbewerbsphase 1997 © Lützow7

Treppenanlage zur Spree © Erik-Jan Ouwerkerk

Der Ebertplatz als Teil des Gesamtensemble Spreebogen ist ein repräsentativer, öffentlicher Raum, "Entree" oder "Foyer" zum Parlamentsgebäude des Deutschen Bundestages. Er ist Ort der Begegnung von Öffentlichkeit und Politik und wird in seiner Gestaltung durch diese Funktion im Besonderen determiniert. Als Teil des Entwurfes Platz der Republik berücksichtigt er sowohl repräsentative als auch funktionale Anforderungen.
Eine Solitärbaumgruppe aus Platanen - in Ergänzung der großen Bäume im Garten des Reichstagspräsidentenpalais - überkront einen leicht rückgezogenen Ort am Platz im Gegenüber des Arbeitseinganges des Parlaments, mit Blick auf die Spree. Vor dem Ostportal ist ein Steinteppich großformatiger Platten, mit schwebenden Steinen, die Gelegenheit zum Verweilen geben und der Illumination dienen, ausgelegt.
Die Inszenierung des Ortes setzt gewählte Formate des Platzmaterials in Zahl und Maß zum historischen Bauwerk in Beziehung. Die Geometrie der Platzfläche bezieht Gebäude auf Platz und Platz auf Gebäude.
Zur Wasserseite des Platzes eröffnet eine großzügige Spreetreppe den östlichen Auftakt der Südallee des Bandes des Bundes.

Der Ebertplatz dient in der Form eines repräsentativen öffentlichen Raumes als "Entree" oder "Foyer" des Parlamentsgebäudes des Deutschen Bundestages. Er ist Ort der Begegnung von Öffentlichkeit und Politik und wird in seiner Gestaltung durch diese Funktion determiniert. Die Gestaltung der Platzfläche soll sowohl den repräsentativen als auch den funktionalen Anforderungen, die an sie gestellt werden, gerecht werden. Das repräsentative "Parkett" des Ebertplatzes ist zugunsten der räumlich-architektonischen Bezüge als offener, minimal ausgestatteter Raum unter besonderer Beachtung der Qualität der Fläche entworfen. Im übergeordneten Zusammenhang des Uferabschnittes "Spreebogen" bildet der Ebertplatz mit Reichstagsufer und Spreetreppe den östlichen Auftakt der Paul-Löbe-Allee am Fluss.
Der Platz und das nähere Umfeld des Reichstagsgebäudes übernehmen die Grundauffassung der Gesamtkonzeption. Einzelne Solitärbäume reichen an das Reichstagsgebäude heran. Eine Solitärbaumgruppe in Ergänzung der großen Bäume im Garten des Reichstagspräsidentenpalais besetzt einen besonderen Ort auf dem Platz. Das Ostportal, der "Arbeitseingang des Parlaments", erhält einen großzügigen Teppich großformatiger Steinplatten. Die "schwebenden Steine" bieten Gelegenheit zum Verweilen und dienen als Beleuchtungskörper auf der Platzanlage des Ebertplatzes.
Im Rahmen der repräsentativen Inszenierung des Platzraumes bedient sich die Gestaltung der Oberfläche des Platzes, um den einmaligen Charakter des Ortes auf unspektakuläre Weise zu thematisieren bzw. zu stützen. Die Oberflächengestaltung der Platzfläche nimmt in ihrer formalen Gestaltung Bezug auf den Haupteingang des Parlamentsgebäudes. Sie schafft im weiteren einen "Sockel", auf dem der Reichstag gleichsam ruht und dessen Begrenzung in einem orthogonalen Bezug über verschiedene Materialien eine Beziehung herstellt, die über den Platz der Republik bis hin zum Haus der Kulturen der Welt reicht. Die diese Hauptthemen der Platzgestaltung umgebenden Flächen sind in Materialwahl und –anordnung dem "Regelwerk" der Stadt Berlin entlehnt und schaffen so den gestalterischen Übergang in die benachbarten Bereiche.

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Planungsbüro

Lützow 7
Berlin

Projektzeitraum
1997 - 2009

Größe
Gesamtfläche Spreebogen 10 ha ; Ebertplatz 0,9 ha

Bausumme
Spreebogen Gesamtsumme 14 Mio Euro ; Teilbereich Ebertplatz: 2,8 Mio Euro

Auftraggeber
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Verkehr, vertreten durch die DSK-Deutsche Stadtentwicklungsgesellschaft

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Verkehr, vertreten durch die DSK-Deutsche Stadtentwicklungsgesellschaft

Adresse
Friedrich-Ebert-Platz
10117 Berlin
Deutschland

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