Masterplan Regionalpark Rheinhessen

Rheinhessen! © BIERBAUM.AICHELE.landschaftsarchitekten

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Weite © BIERBAUM.AICHELE.landschaftsarchitekten

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Ausblicke © BIERBAUM.AICHELE.landschaftsarchitekten

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Kulturlandschaften © BIERBAUM.AICHELE.landschaftsarchitekten

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Höhen und Täler © BIERBAUM.AICHELE.landschaftsarchitekten

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Lebensräume © BIERBAUM.AICHELE.landschaftsarchitekten

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Kulturgeschichtliches © BIERBAUM.AICHELE.landschaftsarchitekten

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Rheinhessen! © BIERBAUM.AICHELE.landschaftsarchitekten

Weite © BIERBAUM.AICHELE.landschaftsarchitekten

Ausblicke © BIERBAUM.AICHELE.landschaftsarchitekten

Kulturlandschaften © BIERBAUM.AICHELE.landschaftsarchitekten

Höhen und Täler © BIERBAUM.AICHELE.landschaftsarchitekten

Lebensräume © BIERBAUM.AICHELE.landschaftsarchitekten

Kulturgeschichtliches © BIERBAUM.AICHELE.landschaftsarchitekten

Mit der Aufstellung eines Masterplanes schaffen die Landkreise und Kommunen eine gemeinsame Plattform zum Aufbau eines zukünftigen Regionalparks in Rheinhessen. Der Masterplan ist kein rechtsverbindlicher Plan. Sein informeller Charakter als Orientierungs- und Gestaltungsrahmen bietet die notwendige Flexibilität für künftige Entwicklungen. Er soll Leitbilder formulieren und die regionalen Akteure motivieren, den Park und die Projekte gemeinsam weiterzuentwickeln.

Als Teil der Metropolregion "Rhein-Main-Gebiet" ist es für Rheinhessen wichtig, seine weichen Standortfaktoren zu bewahren und zu entwickeln. Die Städte und Gemeinden wollen hierzu vor allem die Naherholungs- und Naturerlebnispotenziale der rheinhessischen Landschaft aktivieren. Die lokalen Planungen sollen in dem überörtlichen Freiraumkonzept zusammengeführt werden.

Eine weitere Aufgabe besteht darin, neue Projekte und Maßnahmen zu erarbeiten. und diese mit den bereits bestehenden Projekten zu einem Gesamtbild zusammenzufügen. Schließlich sollen Vorschläge gemacht werden, wie die Regionalparkplanung künftig umgesetzt werden kann. Dazu benennt der Plan die voraussichtlichen Kosten, Realisierungszeiträume und möglichen Träger der Projekte.

Unverwechselbares Kennzeichen des Masterplanprozesses ist der umfassende Dialog über die Planungs- und Projektinhalte mit allen am Regionalpark Interessierten und Beteiligten. Mit dieser Form einer Planung „von unten“ wird die Orts- und Sachkenntnis der Akteure und Bürger in den Kommunen genutzt und eine ausschließlich durch Fachgutachter entwickelte Planung „von oben“ vermieden. Das Planungsergebnis erhält hierdurch eine breitere Akzeptanz und Legitimationsgrundlage. Die Planungsfachleute beschränken sich auf die Koordinierung, Begleitung und Strukturierung der Planung, moderieren den Ablauf und steuern fachlich begründete Prüfungen, Expertisen und Vorschläge nur dort bei, wo dies zur Sicherstellung eines schlüssigen, umsetzungsfähigen und gesamträumlich wirkenden Konzepts notwendig ist.

Zwei moderierte Werkstattrunden schufen eine Plattform, um gemeinsam Projektideen zu entwickeln, zu sammeln und zu diskutieren. Etwa 220 Teilnehmer trugen rund 400 Projektideen zusammen. Die Bürger übernahmen die Rolle der »Experten vor Ort«. Ortskenntnisse und Erfahrungen flossen in die gemeinsame Konzeptentwicklung ein.

Im Anschluss wurden die erarbeiteten Ideen und Vorstellungen durch die Planer und die Lenkungsgruppe in ein zusammenhängendes Netz von Regionalparkrouten gebracht, räumliche Entwicklungsschwerpunkte definiert. Den Auftakt der zweiten Werkstattrunde bildete die Präsentation der bis dahin erzielten Ergebnisse. Die Teilnehmer waren aufgefordert, diese zu vertiefen und gegebenenfalls auch durch bessere Alternativen zu ersetzen. Ergebnis der Werkstattphase war ein abgestimmtes Routenkonzept mit Vorschlägen für Entwicklungsschwerpunkte und Impulsprojekte.

Im Anschluss erfolgte durch die Planer eine Überprüfung aller Projekt- und Maßnahmenvorschläge auf ihre Vereinbarkeit mit der Grundidee und dem Leitbild des Regionalparks sowie ihre Umweltverträglichkeit, insbesondere in den tangierten Vogel-, FFH und Naturschutzgebieten. Anhand dessen wurden die Ideen in kurz-, mittel- und langfristig realisierbar bzw. als Vision kategorisiert.

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Planungsbüro

BIERBAUM.AICHELE. landschaftsarchitekten Part.GmbB
Mainz

Schmidt/Bechtle GmbH (Herdecke) / BUERO KRISTINA ESSER (Frankfurt am Main)

Mitarbeiter
Klaus-Dieter Aichele
Brigitte Auernheimer
Franziska Brauns
Frank Finger
Julia Hohmann

Projektzeitraum
2008 - 2010

Größe
ca. 700 km²

Auftraggeber
Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe
mit Unterstützung durch die Stadt Mainz, den Landkreis Mainz-Bingen und der Obersten Landesplanungsbehörde im Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz

Adresse


Deutschland

Projekttyp
Tourismusentwicklung und Erholungsplanung
Regionale Entwicklungskonzepte
Bürgerbeteiligung / Moderation