Gedenkstätte Berliner Mauer erkennen, erkunden, erinnern

Gedenkstätte Berliner Mauer © 2010 Stiftung Berliner Mauer/Jürgen Hohmuth/zeitort Stiftung Berliner Mauer

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Gedenkstätte Berliner Mauer © 2011  sinai

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Gedenkstätte Berliner Mauer © 2011 P. Hausdorf sinai

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Gedenkstätte Berliner Mauer © 2011 Stiftung Berliner Mauer/Jürgen Hohmuth/zeitort Stiftung Berliner Mauer

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Gedenkstätte Berliner Mauer © 2011 Stiftung Berliner Mauer/Jürgen Hohmuth/zeitort Stiftung Berliner Mauer

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Gedenkstätte Berliner Mauer © 2011 Stiftung Berliner Mauer/Jürgen Hohmuth/zeitort Stiftung Berliner Mauer

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Gedenkstätte Berliner Mauer © 2010 Stiftung Berliner Mauer/Jürgen Hohmuth/zeitort Stiftung Berliner Mauer

Gedenkstätte Berliner Mauer © 2011  sinai

Gedenkstätte Berliner Mauer © 2011 P. Hausdorf sinai

Gedenkstätte Berliner Mauer © 2011  sinai

Gedenkstätte Berliner Mauer © 2011 Stiftung Berliner Mauer/Jürgen Hohmuth/zeitort Stiftung Berliner Mauer

Gedenkstätte Berliner Mauer © 2011  sinai

Gedenkstätte Berliner Mauer © 2011 Stiftung Berliner Mauer/Jürgen Hohmuth/zeitort Stiftung Berliner Mauer

Gedenkstätte Berliner Mauer © 2011  sinai

Gedenkstätte Berliner Mauer © 2011 Stiftung Berliner Mauer/Jürgen Hohmuth/zeitort Stiftung Berliner Mauer

Gedenkstätte Berliner Mauer © 2011  sinai

Die vorhandenen historischen Spuren an der Bernauer Straße werden mit einem differenzierten Gewebe aus topografischen Zeichen verknüpft und lesbar gemacht.

Die Gedenkstätte Berliner Mauer
Die Gedenkstätte verläuft auf ca. 1,4 km entlang des ehemaligen Grenzstreifens zwischen Ost- und West-Berlin an der Bernauer Straße. Am historischen Ort, der 2006 auf Basis eines Beschlusses des Berliner Senats geschaffen wurde, erzählt die Gedenkstätte die Geschichte der Teilung Berlins. Hier, wo zahlreiche originale Bestandteile der Grenzanlage erhalten sind, kann der Besucher das authentische Geschehen in einer vielschichtig gestalteten Außenausstellung sowie im Besucherzentrum und im Dokumentationszentrum nachvollziehen. Zugleich bleibt Raum für das Gedenken an die Opfer und für Reflexion.

Außenausstellung
Die historischen Spuren der Berliner Mauer werden mit einem differenzierten Gewebe aus topografischen Zeichen verknüpft und auf einer Fläche von 4,2 ha entlang der Bernauer Straße lesbar gemacht. Vorhandene Relikte des Mauerbaus werden erhalten, verlorengegangene re-kartiert, die dominanten geschichtlichen Strukturen lesbar. Nicht alles gibt sich sofort zu erkennen - der Besucher wird zum Entdecker.

Topografie der Ereignisse
Ein dichtes Gewebe von Ereignissen zwischen 1961 und 1989 prägt den Raum zwischen dem Nordbahnhof und dem Mauerpark. Zahlreiche geglückte und erfolglose Fluchten, z.T. durch unterirdische Tunnel, Fluchtsprünge aus den Fenstern der Grenzhäuser, Besuche politischer Prominenz und Protestaktionen kennzeichnen die dichte Ereignisgeschichte des Quartiers. Die Freiraumplanung schält mit behutsamen Mitteln den Ort des Geschehens frei. Es entsteht ein offener, weit einsehbarer Raum - die Leere des Todesstreifens. In diese “landschaftliche” Weite fügen sich Nachzeichnungen aus rostigem Stahl und geben Auskunft über die nach 1989 verlorengegangenen Mauer- und Grenzspuren.

Freiräumliches Gesamtkonzept
Das Gesamtkonzept entsteht aus der sorgfältigen Formulierung eines zentralen Gedenkorts an die Opfer der Mauer sowie aus präzise dosierten Informationsangeboten. Durch die Einbeziehung des weitgehend erhaltenen ehemaligen Grenzstreifens der Berliner Mauer ist das Gedenk-Ensemble in seinen authentischen stadträumlichen Zusammenhang eine Einrichtung von internationaler Bedeutung. Die Authentizität des überlieferten Ortes mit seiner Ausstrahlung und mit der hier befindlichen bruchstückhaften Materialität ist für die Besucher ablesbar.
Obwohl diese Gedenklandschaft ein offener Stadtraum ohne klare Eingänge ist, hat sie eine thematische Ausstellungschoreografie. Der Abschnitt A hat das Thema „Die Mauer und der Todesstreifen“, Abschnitt B ist der „Zerstörung der Stadt“ und Abschnitt C dem Thema „Der Bau der Mauer“ gewidmet. Zwischen Brunnenstraße und Schwedter Straße, wo der Mauerabriss begann, wird die Ereignisgeschichte unter dem Thema „Es geschah an der Mauer“ dargestellt.

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Planungsbüros

SINAI Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH
Berlin

Weitere Planer
Besucherzentrum
Mola Winkelmüller Architekten
Berlin

permanente Open-Air-Ausstellung
ON architektur
Christian Fuchs
Berlin

Grafik
Berthold Weidner
Stuttgart

Projektzeitraum
2009 - 2011

Größe
ca. 5 ha

Bausumme
9,8 Mio. € zuzügl. Neubau Besucherzentrum: 2,65 Mio € und Umbau Dokumentationszentrum: 2,5 Mio €

Auftraggeber
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung / Stiftung Berliner Mauer

Stiftung Berliner Mauer
Baudurchführung: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, vertreten durch Grün Berlin GmbH

Adresse
Bernauer Straße 105
13355 Berlin
Deutschland

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