Olympisches Frauendorf

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©  Keller Damm Kollegen | Keller Damm Kollegen GmbH Lageplan 

©  Jens Masmann | Keller Damm Kollegen Landschaftsarchitekten Stadtplaner GmbH Ein wesentliches Element im Freiraum stellt der Pflasterbelag dar. Die Gebäudezeilen schwimmen scheinbar in ein einer durchgehenden, einheitlichen Fläche aus Betonpflaster. 

Um den homogenen Eindruck nicht zu stören, sollte die Fläche ohne geschnittene Fugen und Richtungswechsel auskommen. Es war erforderlich ein Raster zu finden, dass über die versetzten Gassen und über die fünf Baufelder hinweg durchläuft.

©  Diana Huß | Keller Damm Kollegen Landschaftsarchitekten Stadtplaner GmbH Wie schon vor der Sanierung sollte auch beim Neubau die freie Gestaltung der Bepflanzung der Traufstreifen möglich sein. Um einen Impuls zu geben wurden die Gassen vorweg mit Taglilien bepflanzt, jede der 24 Gassen mit einer eigenen Sorte. 

©  Keller Damm Kollegen | Keller Damm Kollegen Landschaftsarchitekten Stadtplaner GmbH Der Entwurf der Bungalows, des Pflastersteins und der Bepflanzung wurde anhand eines 1 zu 1 Modells überprüft. 

Im Freiraum galt es die markanten Elemente wie die Pflanzringe, die Pflanzstreifen entlang der Gebäudezeilen, die Mauerscheiben am südlichen Abschluss der Gassen sowie die Materialität der Beläge wieder aufzugreifen um so das historische Ensemble zu stärken.

©  Keller Damm Kollegen | Keller Damm Kollegen Landschaftsarchitekten Stadtplaner GmbH Der neu entwickelte Sinus-Stein für das Olympische Frauendorf 

©  Keller Damm Kollegen | Keller Damm Kollegen Landschaftsarchitekten Stadtplaner GmbH Die Pflanzringe der mittleren Haupterschließung wurden in Anlehnung an den Bestand mit Zierkirschen und die Hauptgassen in Nord-Südrichtung mit Kugelahorn bepflanzt. 

©  Keller Damm Kollegen | Keller Damm Kollegen Landschaftsarchitekten Stadtplaner GmbH Zeilenabschluss mit Mauerscheiben 

©  Keller Damm Kollegen | Keller Damm Kollegen Landschaftsarchitekten Stadtplaner GmbH Blick entlang einer Zeile zum Olympiaturm 

Olympisches Frauendorf


Die für die Sportlerinnen der Olympischen Spiele 1972 errichteten Bungalows waren als Studentenwohnungen vorgesehen und wurden nach dem Ende der Spiele auch als solche genutzt. In den letzten vier Jahrzehnten erlangten die Bauten als eine der beliebtesten Studentenwohnanlagen in München Bekanntheit und stehen als Ensemble unter Denkmalschutz.

Bauliche Mängel und der fehlende Wärmeschutz erforderten eine umfangreiche Sanierung des Quartiers, die sich nach eingehender Untersuchung jedoch als nicht finanzierbar herausstellte. Letztlich fiel der Entschluss die Anlage, bis auf drei Denkmalbungalows, abzubrechen und im Sinne des Ensembleschutzes neu zu errichten.

 


Garten des Monats • Jahrgang 2011

Oktober 2011

Planung

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Prof. Regine Keller, Franz Damm, Annika Sailer

Lothstraße 19
80797 München


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