Rheinische Bahntrasse, Fahrradschnellstrecke 1. Ausbauabschnitt

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© 2011  Danielzik + Leuchter Landschaftsarchitekten | ja Fahrt in Richtung Westen, erhaltene Birkenreihen entlang der Trasse 

©  Grün und Gruga Essen Übersichtsplan des 1. Ausbauabschnitts, Universität Essen im Osten, Stadtgrenze Mülheim Ruhr im Westen 

© 2012  Danielzik + Leuchter Landschaftsarchitekten | ja Startunkt neue Brücke an der Segerothstraße, von Halfmann Architekten Köln 

© 2012  Danielzik + Leuchter Landschaftsarchitekten | ja intensiv genutzte Trasse auch am Sonntagmorgen 

©  Danielzik + Leuchter Landschaftsarchitekten | ja Skizze zu den Dehnungsbögen der Fernwärmeleitung, Thyssen-Krupp-Hauptverwaltung 

©  Danielzik + Leuchter Landschaftsarchitekten | ja Projektskizze zum Verknüpfungspunkt an der Helenenstraße 

© 2012  Danielzik + Leuchter Landschaftsarchitekten | ja sanierte Bogenbrücke in rubinrot; Jogger am Abend 

© 2011  Danielzik + Leuchter Landschaftsarchitekten | ja eingeschnittene Stahltreppenkonstruktion in der Achse des ehemals zweiten Brückenüberbaus 

© 2012  Danielzik + Leuchter Landschaftsarchitekten | ja Banksystem mit Betonfertigteil und aufgedübelter Bank eines guten Herstellers in Varianten auf der Trasse 

© 2009  Danielzik + Leuchter Landschaftsarchitekten | ja Am Rand der Trasse Leitungssysteme im Spontanwald 

© 2010  Danielzik + Leuchter Landschaftsarchitekten | ja Alter Prellbock auf dem Abrolldamm, bahntypisches Element der Trasse 

© 2011  Danielzik + Leuchter Landschaftsarchitekten | ja Der fertige Rahmen am Ausbauende 1. Abschnitt, noch nicht rubinrot 

© 2009  Danielzik + Leuchter Landschaftsarchitekten | ja Ausbauende 1. Abschnitt, hier gehts bald weiter 

Rheinische Bahntrasse, Fahrradschnellstrecke 1. Ausbauabschnitt


"Umnutzung einer Bahntrasse zur Rad- und Fußwegeverbindung"

Der Ausbau der Rheinischen Bahn zu einer Rad- und Fußwegeverbindung bietet die Möglichkeit, Stadtteile und im vollständigen Ausbau Städte auf kurzen Wegen miteinander zu verbinden. Durch den Erhalt und die Erneuerung der Brücken über die kreuzenden Straßen wird die Radwegeverbindung zu einer erstaunlich schnellen Verbindungsmöglichkeit innerhalb der Stadt. Neben der Funktion des Weges bietet die Trasse an vielen Stellen die Möglichkeit, sich als linearer Park zu erweitern. Aufenthaltsbereiche am Rande der Trasse und Aussichtspunkte zur besseren Orientierung im Stadtgebiet sind im ersten Ausbauabschnitt inzwischen angelegt. Die Fortsetzung und Verknüpfung mit der sogenannten GRUGA-Trasse steht bald an. Ersten Rodungsmaßnahmen haben stattgefunden, damit die konkretisierte Planung und der Ausbau bald erfolgen können.

Der erste Ausbauabschnitt vom Universitätsviertel, am neuen Niederfeldsee vorbei bis zum Anschluss Borbecker Radweg kurz hinter der Straße Schölerpad bzw. dem ehemaligen Altendorfer Bahnhof wurde als großzügige, mit Asphalt befestigte, 5,00 m breite Trasse hergestellt. Die Fortsetzung, Richtung Stadtgrenze Mülheim an der Ruhr (zunächst der Stadtteil Heißen), bis zum Anschluss Kaldenhoverbaum am Terrassenfriedhof als 3,50 m breite wassergebundene Wegetrasse. Die frisch gepflanzten, sehr geradwüchsigen Birken ("Zwitsers Glorie") mit heller Rindenfarbe heben sich gut von der umgebende Vegetation ab.

Anschlusstrasse nach Borbeck

Mit den Arbeiten für die Anschlusstrasse des Rad- Fussweges bis zum Borbecker Bahnhof wird bald begonnen. Die erforderlichen Rodungen für Rampen und Wegeflächen haben bis Ende Februar 2013 stattgefunden, die Brückensanierungen an der Wüstenhöferstraße und an der Kampstraße gehen der Fertigstellung entgegen. Der Sicherungszaun entlang der S-Bahn nach Borbeck wurde erstellt, damit der Wegeausbau erfolgen kann. Ab Mitte April 2013 wird mit dem Wegeausbau und der Herstellung aller erforderlichen Arbeiten begonnen und die Trasse an den Radweg Rheinische Bahn im Bereich Schölerpad anknüpfen. Die schnelle Verbindung zwischen dem Stadtteil Essen-Borbeck und Essen Innenstadt kann dann ab Sommer 2013 genutzt werden.

  

Projektbeteiligte Mitarbeiter innerhalb des Büros

Friederike Marwede, Dipl. Ing. Landschaftsarchitektin (FH)

Sonja Pütter, Dipl. Ing. Landschaftsarchitektur (FH)

Katrin Velmans, , Dipl. Ing. Landschaftsarchitektin (FH)

Claus Heimann, staatlich geprüfter Techniker

Planung

Danielzik Leuchter + Partner Landschaftsarchitekten mbB
Karl-Heinz Danielzik, Reiner Leuchter und Friederike Marwede

Menzelstraße 43
47053 Duisburg


Projektinformationen

Projektzeitraum
2008 - 2012

Größe
Trassenlänge 4,3 km

Bausumme
ca. 2,3 Mio € ohne Brückenbauwerke

Auftraggeber • Bauherr
Regionalverband Ruhr Grün, RVR, Essen
Projektleitung:
Christoph Haep, Dipl. Ing. Landschaftsarchitekt

Adresse
Segerothstraße 73, Startpunkt im Osten an der Universität Essen/Duisburg
45141 Essen


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