Petrikirchplatz und östliche Stadtmauer Rostock

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Die Petrikirche war die Pfarrkirche der Altstadt. Das Denkmal auf der Nordostseite ist Joachim Slüter gewidmet. Der Reformator predigte zu den Rostocker Bürgern erstmals auf plattdeutsch auf dem Kirchplatz. Das verwahrloste nördliche Umfeld der Kirche wurde mit der Sanierung wieder ein öffentlicher Raum für Begegnung, der von vielen Bewohnern genutzt wird. Besucher erleben einen klaren und aufgeräumten Ort mit vielen historischen Bezügen und Informationen. Das Slüterdenkmal wird in der Freifläche wieder freigestellt und als Aufenthaltsort und Ruhepunkt erlebbar gemacht. Die neue Einfassung des Denkmals wurde mit zeitgemäßen Formen in historischen Material umgesetzt.Die vorhandenen Wege wurden überarbeitet, die Wegebeziehungen neu geordnet und fehlende ergänzt. Neue Zugänge wurden im Westen und Nordosten geschaffen, Kirche und Slüterdenkmal wurden behindertengerecht angebunden. Die gesamte Anlage wird jetzt noch intensiver durch die Bewohner des angrenzenden Maria-Martha-Pflegeheims genutzt. Eine Steinbank mit einer großen Granitplatte zeichnet den historischen Aussichtspunkt nach, sie kann als Sitzgelegenheit, Sonnenbank, Picknicktisch oder Spielgelegenheit genutzt werden.An der Westseite der Kirche wurde die frühere Bebauung (Heringshäuser) mit einem Band aus Cortenstahl in die Pflasterfläche nachgezeichnet. Gleichzeitig dient dieses Band als Rahmen für eine Schautafel, die in Darstellungen und erläuterndem Text die geschichtliche Entwicklung und Bedeutung des Ortes aufzeigt.

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Planungsbüro

hannes hamann landschaftsarchitekten
Rostock

Projektzeitraum
2008

Größe
10.200m²

Auftraggeber
RGS
Rostocker Gesellschaft für
Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Preise & Auszeichnungen
Lilienthal Designpreis