Bürocampus Hamburg

Vorplatz © 2020 Franziska Husung arbos Freiraumplanung

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Innenhof © 2020 Franziska Husung arbos Freiraumplanung

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Garten © 2020 Franziska Husung arbos Freiraumplanung

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Garten © 2020 Franziska Husung arbos Freiraumplanung

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Innenhof © Franziska Husung arbos Freiraumplanung

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Vorplatz © 2020 Franziska Husung arbos Freiraumplanung

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Vorplatz © 2020 Franziska Husung arbos Freiraumplanung

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Bürogebäude Campus © 2020 Franziska Husung arbos Freiraumplanung

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Vorplatz © 2020 Franziska Husung arbos Freiraumplanung

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Innenhof © 2020 Franziska Husung arbos Freiraumplanung

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Vorplatz © 2020 Franziska Husung arbos Freiraumplanung

Innenhof © 2020 Franziska Husung arbos Freiraumplanung

Garten © 2020 Franziska Husung arbos Freiraumplanung

Garten © 2020 Franziska Husung arbos Freiraumplanung

Innenhof © Franziska Husung arbos Freiraumplanung

Vorplatz © 2020 Franziska Husung arbos Freiraumplanung

Vorplatz © 2020 Franziska Husung arbos Freiraumplanung

Bürogebäude Campus © 2020 Franziska Husung arbos Freiraumplanung

Vorplatz © 2020 Franziska Husung arbos Freiraumplanung

Innenhof © 2020 Franziska Husung arbos Freiraumplanung

Ein Platz zum Aufenthalt, zur Diffusion und Verbindung, eine Vermittlung zwischen 2 Straßenniveaus und eine angemessene Gestalt zur neu entwickelten Architektur. In Hamburg Bahrenfeld entsteht ein Platz vor einem Verwaltungsgebäude, welcher qualitätvoll auch der öffentlichen Nutzung bereit gestellt wird. Die dreieckige Grundstücksfläche überwindet einen Höhenversprung . Diese topgografisch anspruchsvolle Lage wird im Entwurf nachgezeichnet und grafisch interpretiert. Eine dem Gebäude zu geordnete großzügige Vorplatzfläche, mit einer Mauer bewußt abgegrenzt zu den Parkmöglichkeiten liegt ebenerdig auf dem oberen Eingangsniveau. Als Übergang zu den öffentlichen Gehweg nach Süd/West schließt eine sanft terrassierte Rasenböschung an. Eine, den sinnfälligen Bewegungsabläufen folgende 6 m breite Treppenanlage mit Handlauf verbindet die Flächen miteinander und führt zum Haupteingang. Die Stufen der Treppe werden zu Sitzstufen und verlieren sich in der flachen Topografie. Eine terrassierte Anmutung entsteht.
Die linearen Sitzblockelemente liegen spannungsvoll zueinander und ermöglichen den Nutzern Aufenthaltsorte und Treffpunkte. Ob besonnt oder im Schatten, zurückgezogen oder in Gemeinschaft, als Zwischenstop oder zum Verweilen.

Nach Norden wird die Vorplatzfläche mit einer vielfältigen leichten Staudenfläche akzentuiert. Warme Farbtöne zur Unterstützung einer sommerlichen Atmosphäre sind vorherrschend. In den Pflanzflächen und der Rasenböschung werden mehrstämmige Birken gesetzt. Lichtest Laub, helle Stämme und eine goldgelbe Herbstfärbung nehmen Bezug auf die Farbigkeit des Hochbaus.
Das prägende Material der Vorplatzflächen ist ein durchmischt brauner länglicher Klinker, der eine dezente Lebendigkeit durch seine Nuancierung und seinen Glanz vorgibt. In Abstimmung mit der Architektur erdet diese Farbgebung den Platz als Vorzone zum Gebäude. Dazu werden helle Natursteinsitzblöcke und Stufen gesetzt.

Entlang der Nordseite des Gebäudes wird ein Erschließungsweg mit durchgängiger Eibenhecke angelegt, der die Anlieferung des östlich angrenzenden Nachbargebäudes sicherstellt und eine Adressbildung zur nördlich Verlaufenden Straße gibt.
Eine Gartenfläche auf der Südseite des Verwaltungsbaus bietet den Nutzern des Gebäudes einen Rückzugs- und Pausenraum. Orthogonale Terrassenflächen gerahmt von Stauden- und Gräserpflanzungen und mit einigen mehrstämmigen Gehölzpflanzungen akzentuiert halten unterschiedliche Aufenthaltsbereiche bereit.
Der neue Verwaltungsbau sieht 2 Innenhöfe vor, die einerseits der gastronomischen Versorgung oder für Veranstaltungen genutzt werden können. Über mobiles Kübelmobiliar auf einer Pflasterfläche, die die Rhythmik der Fassade wieder spiegelt, kann eine solche Nutzung ermöglicht werden. Ein 2. Innenhof soll den Hintergrund für das Foyer bilden und außerdem einen grünen Akzent in der Architektur schaffen. 2 Hochbeete mit üppiger Bepflanzung prägen hier den Hof.
Die Herstellung eines öffentlich angebundenen Radwegs außerhalb dieser Gartenflächen im Süden des Grundstücks und eine infrastrukturelle Zufahrt wird ebenfalls im Rahmen des Projektes sichergestellt.

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Planungsbüro

arbos Freiraumplanung
Hamburg

Mitarbeiter
Franziska Husung, Simone Kühte

Weitere Planungsbeteiligte
AGN Ingenieure Architekten Generalplaner

Projektzeitraum
2015 - 2019

Größe
5480

Bausumme
1,2mio

Auftraggeber
Quantum Projektentwicklung GmbH

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