Le Quartier Vert Städtebaulich-Freiraumplanerische Entwicklung des Quartier de la gare a Mersch

Le Quartier Vert aus der Vogelperspektive © 2010 reicher haase assoziierte/ Planergruppe GmbH

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Städtebauliches Konzept 1:1.000 © 2010 reicher haase assoziierte/ Planergruppe GmbH

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Quartiersplatz © 2010 reicher haase assoziierte/ Planergruppe GmbH

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Le Quartier Vert aus der Vogelperspektive © 2010 reicher haase assoziierte/ Planergruppe GmbH

Städtebauliches Konzept 1:1.000 © 2010 reicher haase assoziierte/ Planergruppe GmbH

Quartiersplatz © 2010 reicher haase assoziierte/ Planergruppe GmbH

Das städtebauliche Konzept für das neue Quartier basiert auf den folgenden Leitgedanken und Zielen:
• Ein zukunftsfähiges, nachhaltiges Quartier, eingebunden in die Gemeinde Mersch entwickeln!
• Eine enge Verzahnung aus Gebautem und Landschaft im örtlichen Massstab gestalten!
• Impulse für eine großräumige städtebauliche Entwicklung generieren!

Über einen ganzheitlichen, integrierten Planungsansatz, der neben den ökologischen und wirtschaftlichen Belangen das Leben der Menschen in den Mittelpunkt stellt, soll ein zukunftsorientiertes Pilotprojekt für Luxemburg entwickelt werden. Gestalterische und atmosphärische Aspekte tragen dazu bei, dass das neue nachhaltige Stadtquartier auch eine hohe Aufenthalts- und Lebensqualität bietet.

Die städtebauliche Integration des ehemals abgeriegelten Alzettebogens mit den hochwertigen Stadträumen Merschs ist dabei ein besonderes Anliegen, das sowohl unter sozialen als auch touristischen Belangen von Bedeutung ist. Die räumliche Einbettung des neuen Quartiers in den übergeordneten Grünraum, aber auch dessen Zonierung gewährleisten eine hohe Wohnqualität in den unterschiedlichen Wohntypologien.

Die räumliche und funktionale Anbindung des Alzettebogens an bestehende Stadtstrukturen wird durch die Verknüpfung der Altstädte von Mersch und Beringen mit dem neuen Quartier über den Quartiersplatz als zentrale Schnittstelle hergestellt. Durch zwei verbindende Landschaftsfugen mit unterschiedlichen Freiraumqualitäten wird die Verknüpfung der Landschaftsräume „Berg und Tal“ ermöglicht und das Plangebiet mit dem neuen Wohnquartier in Bezug zu den übergeordneten Naturräumen gesetzt.

Das Konzept integriert verschiedene Bausteine einer zukunftsfähigen Entwicklung des Erlebnisraumes Alzette. Der aufgewertete Bahnhof mit seinen Anschlüssen an den ÖPNV ist die Voraussetzung und zugleich zentraler Baustein des Mobilitätskonzeptes. Die räumliche Einbettung des neuen Quartiers in den übergeordneten Grünraum, aber auch dessen Zonierung gewährleisten eine hohe Wohnqualität in den unterschiedlichen Wohntypologien. Die Potenziale, die das Quartier durch seine räumliche Lage für eine Freizeit- und Tourismusnutzung aufweist, werden durch die Stärkung der herausragenden naturräumlichen Gegebenheiten genutzt. Über eine enge Verzahnung der unterschiedlichen energetischen Bausteine und die südausgerichteten Quartiere für solares Wohnen wird ein Optimum an Energieeffizienz erreicht.

Über eine angemessene Dichte und eine ausgewogene Nutzungsmischung mit unterschiedlichen Gebäudetypologien soll im Zusammenspiel mit dem öffentlichen, gemeinschaftlichen und privaten Freiraum ein Ort mit einer hohen Lebensqualität entstehen.

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Planungsbüro

Planergruppe GmbH Oberhausen
Essen

Reicher Haase Associierte
Christa Reicher, Joachim Haase
Aachen
Ingenieurbüro Kühnert
Christian Duksa
Bergkamen
Ingenieurbüro Wortmann & Scheerer
Ralph Wortmann, Michael Scheerer, Klaus Wember
Bochum

Mitarbeiter
Ulrike Beuter, Katja Schreiber

Projektzeitraum
2010 - 2014

Größe
49 ha

Auftraggeber
Gemeinde Mersch in Arge mit Ministère du Développement durable et des Infrastructures

Adresse

Mersch
Luxemburg

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