Marktkirchplatz Clausthal Zellerfeld

Marktkirchplatz Clausthal Zellerfeld © 2013 Thomas Wolf r+b landschaft s architektur

1 / 5

Lageplan © 2010 r+b landschaft s architektur

2 / 5

Sitzinsel © 2013 Thomas Wolf r+b landschaft s architektur

3 / 5

Marktplatz © 2013 SSP Schmitz Schiminski Partner GbR Hildesheim r+b landschaft s architektur

4 / 5

Stufenanlage Süd © 2013 SSP Schmitz Schiminski Partner GbR Hildesheim r+b landschaft s architektur

5 / 5

Marktkirchplatz Clausthal Zellerfeld © 2013 Thomas Wolf r+b landschaft s architektur

Lageplan © 2010 r+b landschaft s architektur

Sitzinsel © 2013 Thomas Wolf r+b landschaft s architektur

Marktplatz © 2013 SSP Schmitz Schiminski Partner GbR Hildesheim r+b landschaft s architektur

Stufenanlage Süd © 2013 SSP Schmitz Schiminski Partner GbR Hildesheim r+b landschaft s architektur

Der Marktkirchenplatz weist eine markante Topgrafie auf, die in unterschiedlichen Bauphasen den jeweiligen Bedürfnissen der Zeit angepasst wurde. Diese Veränderungen sollen weitgehend zurückgebaut werden, um eine neue Geländemodellierung zu ermöglichen, die sich nahe am ursprünglichen Profilverlauf orientiert.
Die Platzoberfläche wird neu gegliedert und mit einheitlicher Textur angelegt, die gleichzeitig die differenzierten Nutzungen der Fläche ermöglicht.
Sitzstufen und Treppen vermitteln zwischen den Ebenen und bilden so eine bespielbare Topografie.
Südlich der Kirche fällt das Gelände zum Straßenzug an der Marktkirche / B242 sanft ab. Stufen vermitteln zum Niveau der Straße.

Die Bergstadt Clausthal-Zellerfeld liegt am Kreuzungspunkt zweier wichtiger Nord-Süd und Ost-West Querungen durch den Harz. Der Marktkirchenplatz ist Mittelpunkt der historischen Kernstadt; die Neugestaltung trägt dieser Lage und seinen Inhalten Rechnung. Ortszentrum, kulturelles Zentrum, Zentrum der Wissenschaften und Ziel touristischen Interesses.
Der Platz folgt der natürlichen Topographie. Es dominiert die imposante Holzkirche „Zum Heiligen Geist“. Die Platzfläche wird vom Oberbergamt, TU-Hauptgebäude, Pfarramt, Rathaus und weiteren kleinen Einzelgebäuden begrenzt. Die Verkehrsführung ist in die Platzfläche integriert. Alltäglichen wie besonderen Veranstaltungen wird wieder Raum gegeben. Die Gesamtheit des historischen Ensembles wird durch das Konzept gestärkt.
Die Platzoberfläche wurde neu gegliedert und in einheitlicher Textur angelegt, die gleichzeitig die differenzierten Nutzungen der Fläche ermöglicht. Nördlich der Kirche ist die Veranstaltungsfläche in die Platzfläche integriert. Sie vereint Freilichtbühne, Stadtmöbel, Fest- und Kirchenvorplatz in sich.
Die Vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten stärken den verbindenden Charakter des Platzes. Sitzstufen laden zum Verweilen, Warten und Treffen unmittelbar vor dem Hochschulgebäude ein. Vor dem Haupteingang der Kirche öffnet sich niveaugleich und barrierefrei eine Platzsituation die der Gemeinde, den Gästen und Besuchern der Kirche dient. Die Veranstaltungsfläche kann mit einer Bühne und möglicher Bestuhlung für große Freiluftveranstaltungen genutzt werden. Medienanschlüsse und elektrische Vorhaltungen werden durch Unterflurelektranten sichergestellt.
Südlich der Kirche dient der stimmungsvolle mit Bäumen bestandene Raum den Marktnutzungen und lädt auf den kleinen Plattenfeldern mit dem Wasserspiel des Bottichs und Bänken zum Verweilen ein. Die Marktflächen und der nahe Einzelhandel in der Adolph-Roemer-Straße ergänzen einander, ebenso die unterschiedlichen öffentlichen Gebäude im Umfeld.

mehr lesen +

Planungsbüro

r+b landschaft s architektur
Dresden

Weitere Planer
Bauleitung
Boschloos, Dipl.-Ing.(FH), Yves

Baugrund
b.i.g. beratende ingenieure & geologen GmbH

Lichtplanung
Schmitz Schiminski Partner GbR

Bauausführung
GBN Granitbau Nordhausen GmbH
Herr Dipl.-Ing. Helmut Ostermann
Nordhausen-OT Sundhausen

Projektzeitraum
2011 - 2012

Größe
6940 m²

Auftraggeber
Samtgemeinde Oberharz, Bergstadt Clausthal-Zellerfeld

Adresse
An der Marktkirche
38678 Clausthal-Zellerfeld
Deutschland

Projekt auf Karte anzeigen

Projekttyp
Plätze, Promenaden, Fußgängerzonen
Verkehrsanlagen
Bürgerbeteiligung / Moderation